Böse Überraschung bei PlayStation Update

Am vergangenen Donnerstag hat Sony das Firmware-Update 7.50 für die PlayStation 4 veröffentlicht. Neue Funktionen gab es nicht, sondern laut Update-Beschreibung nur "Systemoptimierungen". Leider in die falsche Richtung, wie zahlreiche User in Foren klagen. Immer wieder sehen Nutzer, die das Update aufgespielt haben, die Anzeige von zwei Fehlercodes, die die PS4 unspielbar machen: SU-42118-6 und SU-30746-0. Lösungsmöglichkeiten sind vorhanden, aber leicht wird's nicht. Um den ersten Fehlercode zu beseitigen, reicht es, die Konsole auszuschalten und sie im Sicherheitsmodus neu hochzufahren (On-Taste drücken, bis zwei Töne erklingen).

Anschließend wird die PS4 per Kabel mit einem Gamepad verbunden und ein Neustart erzwungen. Komplizierter wird es beim zweiten Fehlercode. Das Verfahren ist zunächst das gleiche, aber die Firmware muss dann umständlich über einen USB-Stick installiert werden. Sony stellt eine solche Datei samt Installations-Anleitung hier bereit. Kompliziert für alle, die eigentlich nach dem Update ganz normal weiterzocken wollten.

Bereitet seit dem letzten Update Probleme: die PlayStation 4.

Bereitet seit dem letzten Update Probleme: die PlayStation 4.

Nintendo Switch selbst bauen

Nintendo kommt bei der Produktion seiner Konsole Switch kaum nach. Das Produkt ist zwar schon drei Jahre alt, aber derzeit fast überall vergriffen. Schuld ist auch die neue Edition "New Horizons" des Switch-Kultspiels "Animal Crossing". Aus der Not hat jetzt der US-User Sarbaaz37 eine Tugend gemacht und sich die Switch, die er im Handel nicht mehr kaufen konnte, selbst gebaut. Auch, weil er die überhöhten Preise auf eBay nicht zahlen wollte.

Sarbaaz37 benötigte vier Wochen für den Bau und gab unterm Strich nur 200 Dollar für die Komponenten aus. Optisch gibt es keinen Unterschied zum Original, was Nintendo sicher nicht gefallen dürfte und zu einer Klage führen könnte. Wer in Corona-Zeiten derzeit im Netz auch keine Switch findet, kann die Bauanleitung ja im Home Office zum Anlass für eine vierwöchige Bastelstunde nehmen. Ergebnisse bitte per Foto an W&V, danke.

Schritt für Schritt: So lässt sich die Nintendo Switch selbst bauen.

Schritt für Schritt: So lässt sich die Nintendo Switch selbst bauen.

Mit Apple auf Hausbesuch

Die schönsten Häuser gibt es jetzt bei Apple TV+. Das Unternehmen hat sich die Netflix-Dokureihe "Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt" als Vorbild genommen und gleich eine ganze Serie mit schönen Häusern produziert. "Home" zeigt die "faszinierenden Traumhäuser". Alle neun Folgen der ersten Staffel stehen für Abonnenten oder jene Nutzer, die den Dienst gratis nutzen können, bereit. Apple erklärt:

"Home ist eine neue Dokumentarfilmreihe, die den Zuschauern einen noch nie dagewesenen Blick in die innovativsten Häuser der Welt bietet. Jede Episode der neunteiligen ersten Staffel enthüllt die Grenzen überschreitende Vorstellungskraft der Visionäre, die es gewagt haben, zu träumen und sie zu bauen." Die Serie entführt unter anderem nach Schweden, Chicago, Bali, Hongkong, Indien und den kalifornischen Promi-Ort Malibu. In der "Schweden"-Folge dreht sich zum Beispiel alles um ein außergewöhnliches Gewächshaus, das ein Vater für seinen autistischen Sohn gebaut hat. 

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IT-Profis rächen sich nach Massenentlassung

Valence Media betreibt unter anderem die bekannten US-Portale Vibe, Billboard und Hollywood Reporter. Im Zuge der Corona-Krise entschied sich die Geschäftsleitung, gleich die komplette IT-Abteilung zu entlassen. Doch die rächte sich gewaltig: "Billboard / Hollywood Reporter kündigen allen IT-Mitarbeitern wegen Covid-19" war plötzlich in fetten Buchstaben auf der Startseite von Billboard.com zu lesen. Samt Erklärung: "Im Zuge der Covid-19-Pandemie hat Valence Media beschlossen, allen Web-IT-Mitarbeitern zu kündigen. Die Billboard-Hitlisten sind online im Wesentlichen perfekt, weshalb IT-Mitarbeiter nicht länger benötigt werden. Fett, besoffen und dumm ist keine Art, durchs Leben zu gehen… #SavingABuckAtYourExpense"

Die Verantwortlichen bemerkten den Vorfall nach ein paar Minuten und löschten den Post, der aber im Internet Archive und auf Twitter noch zu finden ist.

Damit einen schlanken, alkoholfreien und schlauen Montag. Bis morgen bei TechTäglich.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.