Links der Mensch, rechts der Hund: So unterschiedlich ist die Sicht auf die Welt.

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Apple: Das sind die neuen Macs

Ende 2020 hat Apple mit der Einführung seiner eigenen M1-Chips eine neue Ära für die Mac-Computer gestartet. MacBook Air, das 13 Zoll große MacBook Pro und der Mac mini laufen bereits mit der neuen Hardware. Sie bieten erheblich mehr Tempo und bei den MacBooks deutlich längere Akku-Laufzeiten als die Vorgänger mit der veralteten Intel-Technik. Doch so richtig in Schwung kommt der Umstieg erst 2021. Das US-Magazin Cult of Mac schürt jetzt Vorfreude bei Apple-Fans: "Apple plant das iMac-Redesign, von dem wir geträumt haben." Nachdem der bisherige Look noch aus dem Jahr 2012 stammt, rechnet Apple-Augur Ming-Chi Kuo in diesem Jahr mit einem komplett neuen iMac, dessen Design sich am sündhaft teuren 5.500-Euro-Monitor Pro Display XDR orientiert.

Vor allem der große und längst nicht mehr zeitgemäße Rahmen rund ums Display soll verschwinden. Ein neuer iMac in 24 Zoll und eine noch größere Variante dürften ein praktisch randloses Bild bieten. Für Tempo sorgt dann offenbar nicht mehr der M1-Chip – sondern bereits die nächste Generation M1X oder M2. Nachdem das Gehäuse der ersten M1-MacBooks 2020 noch völlig unverändert blieb, steht laut Kuo auch hier ein völlig neues Design vor dem Start. Zwei MacBook Pro in 14 und 16 Zoll werden demnach flacher und eckiger, ähnlich wie iPhone 12 und iPad Pro. Die gefloppte Touch Bar mit ihrer animierten Befehlsleiste fliegt laut Kuos bewährter Glaskugel aus dem Programm. Dafür könnten neben dem praktischen MagSafe-Anschluss endlich wieder mehr Anschlüsse an Bord sein, die den Wust an Adaptern überflüssig machen. Ein neuer Mac Pro ist laut Kuo nur noch halb so groß wie das aktuelle Modell.

Apple-Bildschirm Pro Display XDR: So könnte der neue iMac aussehen.

Apple-Bildschirm Pro Display XDR: So könnte der neue iMac aussehen.

EU-Energielabel ab März einfacher: Aus für A+++

Lohnt es sich, statt eines Kühlschranks mit Energieeffizienzklasse A+ ein Gerät mit A++ oder sogar mit A+++ zu kaufen? Seit die Europäische Union 2011 die Kategorien mit den vielen Pluszeichen eingeführt hat, blicken viele Verbraucher beim Verbrauch von Geschirrspülern, Waschmaschinen, Fernsehern oder Kühlgeräten nicht mehr durch. Das soll sich zum 1. März 2021 ändern. Denn dann vereinfacht die EU ihre Energielabel wieder deutlich. Klare Kategorien von A bis G sorgen für mehr Transparenz. Die grüne Umweltexpertin Jutta Paulus begrüßt die Reform laut Deutschlandfunk ausdrücklich: "Es ist sehr positiv, dass diese wahrhaft nicht zur Transparenz beitragenden Klassen A+ und A++ und so weiter endlich der Vergangenheit angehören, sondern dass es eine klare Klassifizierung von A bis G gibt."

A steht dabei für besonders energiesparende Geräte, und G für ausgesprochene Strom- und Wasserschlucker. Um nach oben hinaus Platz und Anreize für noch effizientere Modelle zu schaffen, bleibt die Kategorie A zunächst unbesetzt. Und auch die Kriterien für B und C sind so hoch, dass sie zunächst nur wenige Geräte erfüllen. Viele aktuelle A-Geräte werden damit deutlich zurückgestuft. Eine Datenbank informiert die Verbraucher und ermöglicht einfache Vergleiche. Dafür gibt es neue QR-Codes an den Verpackungen, die sich mit dem Handy abfotografieren und einscannen lassen. Die Angaben zum kWh-Verbrauch auf den Energielabeln und in der Datenbank sind ab März praxisnäher als bisher – bei Waschmaschinen zum Beispiel mit der Angabe, wie viel Strom 100 Waschgänge pro Jahr verbrauchen. Erste Geräte tragen bereits jetzt die neuen EU-Label, über die die Österreichische Energieagentur informiert.

Das neue EU-Energielabel – hier am Beispiel von Waschmaschinen.

Das neue EU-Energielabel – hier am Beispiel von Waschmaschinen.

Hip-Hop und R&B: Die Biden-Harris-Playlist auf Spotify und Apple Music

Barack und Michelle Obama sind für ihren exzellenten Musikgeschmack bekannt. Sie veröffentlichen bis heute alljährlich ihre „Best of“-Playlisten, die vor allem tolle Black Music bieten. Bei Donald Trump hat Musik keine Rolle gespielt, er interessiert sich nur für Geld und Golf. Mit Joe Biden und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris kehren endlich Musik und Kultur ins Weiße Haus zurück. Das Biden Inaugural Committee, also das Team zur Amtseinführung, hat nun auf Spotify, Apple Music und den weiteren einschlägigen Musikstreamingdiensten die offizielle Playlist zum US-Regierungswechsel veröffentlicht. Damit kann sich nun jeder anhören, wie die neue Präsidentschaft klingen soll. Und so viel vorab: Sie klingt fabelhaft!

Die Liste für den 46. US-Präsidenten und die erste Vizepräsidentin enthält 46 Titel, die sicherlich ganz bewusst ein vielfältiges, buntes und offenes Amerika zeigen. Neben einigen Rocksongs wie "We Take Care of Our Own" von Bruce Springsteen oder "What a Fool Believes" von den Doobie Brothers (viele Grüße an Vorgänger Trump!) dominieren vor allem Hip-Hop, R&B und Funk. Vertreten sind unter anderem Kendrick Lamar, Dua Lipa, Curtis Mayfield, Stevie Wonder, Beyoncé, Jackie Wilson und Marvin Gaye. Biden und Harris haben die Musik laut Spiegel allerdings nicht selbst zusammengestellt. Darum kümmerten sich, nach den Vorgaben des Inaugural Committee, der Rapper und DJ D-Nice sowie die Musikagentur The Raedio. Bei der überwiegend virtuellen Amtsführung morgen Nachmittag singt Lady Gaga die Nationalhymne. Die von Biden hochgeschätzten New Radicals sollen ein Comeback feiern. Und auch alte Haudegen wie Jon Bon Jovi dürfen nochmal ran.

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Corona: Website rechnet Impftermin aus

Corona dominiert auch heute die Nachrichten. Im Laufe des Tages stellen Bundesregierung und Ministerpräsidenten die neuen Maßnahmen gegen die Pandemie vor. Gerechnet wird mit einer Verlängerung des Lockdowns zunächst bis 15. Februar und möglicherweise auch mit weiteren Verschärfungen. Einen echten Ausweg aus der Corona-Krise bieten wohl aber nur die Impfungen, die in den letzten Wochen allerdings zäh angelaufen sind. Für Bürger, die sich fragen, wann sie voraussichtlich mit dem Impfen an der Reihe sind, gibt es nun einen bundesweiten Impftermin-Rechner im Netz.

Bogna Szyk und Philip Maus, Studentin und Student aus Pisa und Wien, haben den Corona-Impfterminrechner entwickelt, und halten ihn kontinuierlich auf dem neuesten Stand. Er schätzt für jeden Nutzer individuell ein, wo er sich in der Warteschlange für eine Corona-Impfung in Deutschland befindet. Der Rechner basiert auf der von der Bundesregierung veröffentlichten Prioritätenliste. Dabei kommen unter anderem Alter, Beruf, Lebensbedingungen und Risikofaktoren zum Tragen. Wer zum Beispiel unter Vorerkrankungen leidet, kommt laut des Rechners bereits in den nächsten Wochen und Monaten zum Zug. Jüngere, gesunde Menschen ohne systemrelevante Jobs müssen dagegen noch lange auf einen Impfschutz warten. Hier gibt der Rechner Zeiträume zwischen August 2021 und Februar 2022 (!) an. Bleibt zu hoffen, dass Impfstoff-Hersteller und das deutsche Gesundheitswesen dann doch schneller vorankommen.

Wann geht’s los mit meiner Corona-Impfung? Eine Website grenzt den Termin zumindest ein.

Wann geht’s los mit meiner Corona-Impfung? Eine Website grenzt den Termin zumindest ein.



Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.