WuV Homepage

Bitte melde dich hier an:

Passwort vergessen?
  • Executive Briefing
  • Marketing
  • Commerce
  • KI & Tech
  • Academy
  • Events
  • Magazin
  • Exklusiv
  • W&V Abo
  • Stellenmarkt
  • Newsletter
Login

Wahlwerbung :
AfD-Anhänger empören sich über eigenes Wahlplakat

Die AfD polarisiert mit einem geschmacklosen Plakat die eigenen Anhänger: "Völlig daneben" findet es ein AfD-Landtagskandidat. Werbung müsse nicht allen gefallen, hält ein Parteisprecher dagegen.

Text: Maximilian Flaig

5. Juli 2019

Dieses Plakat sollte AfD-Anhänger mobilisieren, geht aber offenbar selbst diesen zu weit.
Dieses Plakat sollte AfD-Anhänger mobilisieren, geht aber offenbar selbst diesen zu weit.

Foto: AfD

Rund zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen (am 1. September) rühren die Parteien kräftig die Werbetrommeln. So auch die AfD. Dass es die Rechtspopulisten im Wahlkampf mit der politischen Korrektheit nicht so eng sehen, weiß man seit Jahren. Doch ein aktuelles Wahlplakat stößt selbst in den eigenen Reihen vielfach auf Ablehnung. 

An einen Heizkörper gekettet, blickt eine nackte Frau ängstlich in Richtung ihres angedeuteten Peinigers. Ihr Busen wird halb bedeckt von dem Slogan "Pfefferspray hilft nicht immer - Gute Politik schon". AfD-Sprecher Andreas Harlaß hatte auf Facebook die Parteianhänger um Feedback gebeten. Wie die Bild berichtete, viel dieses allerdings eher mäßig aus.  

"Furchtbar", "Geht gar nicht", "Geschmacklos", schrieben einige AfDler unter den Post. "Völlig daneben", empörte sich auch AfD-Landtagskandidat Norbert Mayer über das geschmacklose Motiv, welches laut Parteiangaben von einem Online-Bilderdienst stammt. Gegenüber dem Stern verteidigte Harlaß das Plakat mit den Worten: "Dass das Motiv polarisiert, ist klar. Werbung hat nie die Hauptfunktion, allen zu gefallen."

Es ist nicht das erste mal, dass die AfD im Wahlkampf mit dem Thema Pfefferspray aneckt. Im Herbst 2017 soll die Jugendorganisation der Partei an einem Infostand Pfefferspray-Dosen verteilt und die Passanten darauf hingewiesen haben, man könne sich so gegen Nordafrikaner verteidigen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte daraufhin wegen Volksverhetzung, berichtete die Welt. 


Mehr zum Thema:

Politik Archiv

Autor: Maximilian Flaig

Maximilian Flaig studierte Amerikanistik in München, volontierte bei W&V und schrieb währenddessen auch für die Süddeutsche Zeitung. Der gebürtige Kölner verantwortet die Themenbereiche Performance & Analytics, KI & Tech sowie SEO und hat ein besonderes Faible für Sportmarketing. 


19.03.2026 | Schwabe Group | Karlsruhe Omnichannel Solutions Manager (w/m/d) - HubSpot Marketing Automation & DAM
Schwabe Group Logo
02.03.2026 | Raab Entertainment GmbH | Hürth (Senior) Sales Manager (m/w/d) - Brands & Partnerships
Raab Entertainment GmbH Logo
01.03.2026 | Ärzte ohne Grenzen e.V. / Médecins Sans Frontières | Berlin Referent*in Bindung Dauerspender*innen (w/m/d)
Ärzte ohne Grenzen e.V. / Médecins Sans Frontières Logo
24.02.2026 | dennree GmbH | Töpen Marketing Manager (m/w/d) - Brand & Campaign
dennree GmbH Logo
22.02.2026 | Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB) | Frankfurt am Main Junior Manager*in Creation and Design (m/w/d)
Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB) Logo
Alle Stellenangebote >  Stellenanzeige schalten >
Executive Briefing Marketing Commerce
KI & Tech Academy Events
Magazin Exklusiv W&V Abo
Stellenmarkt Newsletter Mediadaten

Kontakt Impressum Disclaimer Autor:innen
Datenschutz Datenschutz-Einstellungen AGB RSS-Feed
Mediadaten Verträge hier kündigen

Hol dir den Newsletter Jetzt Abonnieren
Folgen Sie uns:

© 2026 - W&V | All right reserved

© 2026 - W&V | All right reserved

Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen wird in unseren Texten nur die männliche Form genannt, stets sind aber die weibliche und andere Formen gleichermaßen mitgemeint.