iPad mini (ab 549 Euro)

Das kleinste und handlichste iPad hat Apple Ende 2021 komplett neu aufgelegt. Mit seinem 8,3-Zoll-Bildschirm passt es in eine Handfläche. Der A15-Prozessor von 2021 ist zwei Generationen frischer als beim Einstiegs-iPad. Dadurch eignet sich das mini auch bestens für kreative Aufgaben wie Videoschnitt, für das Produzieren aufwändiger Grafiken oder für aktuelle 3D-Spiele. Wer unterwegs, zum Beispiel im Zug auf dem Weg in die Arbeit, Filme anschauen oder E-Books im Taschenbuchformat lesen will, und das größer und bequemer als am Handy, liegt beim iPad mini richtig. Allerdings ist die modernere Technik ab 549 Euro für 64 GB auch deutlich teurer als beim Einstiegs-iPad.

iPad Air (ab 679 Euro)

Das neue Air bietet das gleiche aktuelle Design mit dem Fingerabdrucksensor Touch ID im Einschaltknopf wie das mini. Beide sind zum Konsumieren von Filmen oder Spielen ebenso gerüstet wie zum Produzieren von Grafiken oder Videos. Wichtigste Unterschiede: Das Air ist mit 10,9 Zoll ein ausgewachsenes Tablet. Wer nicht unbedingt das handliche Format des mini braucht, hat hier deutlich mehr Spaß beim Surfen, beim Anschauen von Fotos, Filmen oder Serien. Und das Air bietet jetzt den noch stärkeren M1-Chip. Aktuell ist der Unterschied zum A15 zwar kaum zu spüren. In einigen Jahren könnte sich aber zeigen, dass der M1 besser mit neuen Apps klarkommt. Wer ein großes Apple-Tablet mit viel Leistung will, greift zum Air – zahlt dann ab 679 Euro aber noch spürbar mehr.

iPad Pro (ab 879 Euro)

Die Profi-Tablets, die es in 11 Zoll (ab 879 Euro) und 12,9 Zoll (ab 1.199 Euro, jeweils mit 128 GB) gibt, sind für Kreative wie Grafiker oder Musiker gedacht – und für Apple-Fans, die nie genug Leistung haben können. Wobei der M1-Chip derzeit keinen Vorsprung gegenüber dem iPad Air mehr bietet. Die Ausstattung der Pro-iPads ist mit flüssigem 120-Hz-Bildschirm in Mini-LED-Technik, mit der Gesichtserkennung Face ID, mit vier Lautsprechern und Doppel-Kamera auf der Rückseite aber noch besser. Weil der Vorsprung vor dem Air zusammengeschrumpft ist und weil das iPad Pro mutmaßlich noch heuer aktualisiert wird, lohnt sich der Kauf derzeit aber nicht. Wer das stärkste iPad will, sollte abwarten.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 28. März 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.