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Angst vor Markenmissbrauch:
Fridays For Future soll zur Marke werden

Greta Thunberg will sich ihren eigenen Namen und den der Bewegung Fridays For Future als Marke schützen lassen. Damit soll dem Missbrauch zu kommerziellen Zwecken ein Riegel vorgeschoben werden.

Text: W&V Redaktion

30. Januar 2020

Fridays For Future soll als Marke geschützt werden.
Fridays For Future soll als Marke geschützt werden.

Foto: Fridays For Future

Greta Thunberg hat am 23. Dezember über die von ihrer Familie gegründete Stiftung "The Greta Thunberg and Beata Ernman Foundation" beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum beantragt, die Marke "Fridays For Future" sowie ihren eigenen Namen schützen zu lassen. Darüber informierte die 17-jährige Klimaschutzaktivistin ihre Anhänger per Instagram. Der Markenschutz wurde für die vier Bereiche Werbung, Versicherungen / Finanzen / Spenden, Bildung sowie Wissenschaft beantragt. Weil der Name ständig für kommerzielle Zwecke missbraucht würde, sei es notwendig geworden, die Namen zu patentieren. Man selber habe nicht die Absicht, eigene Handelsmarken aufzubauen.

Neben der Stiftung versucht auch eine Unterstützerin Thunbergs namens Janine O'Keeffe, sich das Markenrecht für bestimmte Produkte unter dem Namen Fridays For Future zu sichern. In ihrem Antrag vom 5. November wird der Markenschutz für Rucksäcke, Mützen und zahlreiche weitere Produkte beansprucht. "Es gibt keine Absicht, daraus Geld zu machen", sagte O'Keeffe, die unter anderem als Admin den Facebook-Auftritt von Fridays For Future betreut, der Zeit. Der Name Fridays For Future solle damit vielmehr vor Missbrauch geschützt werden.

In Deutschland will man von dem Vorstoß in Sachen Markenrecht nichts wissen. Eine Sprecherin des deutschen Ablegers zeigte sich gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" überrascht. Ähnliche Versuche in Deutschland sind bereits gescheitert, weil der Begriff zu geläufig sei.

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