Google verpasst sich neue Optik
Google hat das Layout seiner Ergebnisseiten verändert und sich dabei an die Gestaltung des Suchmaschinen-Konkurrenten Bing angenähert.
Bei der Darstellung der Suchergebnisse blendet Google künftig auf der linken Seite Filter-Optionen für bestimmte Inhalte-Typen ein, die sich je nach Suche dynamisch verändern. Die Änderungen wurden am Mittwochabend zunächst in den USA freigeschaltet und sollen in den kommenden Tagen weltweitweit sichtbar sein, sagte Nundu Janakiram, Produktmanager bei Google.
Bei einer Suche nach einem wissenschaftlichen Thema wie zum Beispiel "Superstringtheorie" können die Suchergebnisse nach Nachrichten, Bildern, Videos oder Büchern gefiltert werden. Wird dagegen nach einem Begriff wie "rote Schuhe" gesucht, tauchen zusätzlich auch Shopping-Angebote im Web als Suchkategorie auf.
Sucht man nach aktuellen Themen wie "Fußball-Nationalmannschaft", bietet Google künftig neben Nachrichten und Blogs eine spezielle Rubrik "Updates" an, in der die Suchtreffer auf einer Zeitleiste optisch dargestellt werden. Dabei erkennt Google automatisch, ob eine Anfrage erst ab einem gewissen Zeitpunkt im Web an Relevanz gewonnen hat. So kann beispielsweise eine Suche nach "Vulkan Island" mit einem Mausklick auf die Zeit nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull begrenzt werden.
Im Juni 2009 war Google-Wettbewerber Microsoft seine Suchmaschine Bing online gegangen. Im Layout von Bing wurde von Anfang an die Option betont, Suchanfragen in den Kategorien Bilder, Videos, Nachrichten und Karten anzeigen zu lassen. Google hat sich bei seiner Neuausrichtung nun dem Konkurrenten angepasst.