Sekunden vor der Landung drehte sich Aikins auf den Rücken und landeten in dem ungefähr 30 mal 30 Meter großen Netz, das in einer Höhe von etwa 60 Metern aufgespannt war. Wenige Augenblicke später kletterte er heraus und umarmte seine Frau.

Der Sprung wurde live in einer einstündigen Fernsehshow des US-Senders Fox gezeigt. Aikins verfügt über langjährige Erfahrungen: Er hat bereits 18.000 Fallschirmsprünge absolviert, andere prominente Skydiver trainiert, an mehreren Rekord-Formationssprüngen teilgenommen und Stunts für den Film "Ironman 3" durchgeführt.

Der Rekordsprung war seit zwei Jahren geplant gewesen, aber kurz vorher hatte es plötzlich noch eine Hürde gegeben. Die Gewerkschaft der Hollywood-Schauspieler verlangte zwei Tage vor dem Wagnis, dass Aikins einen Fallschirm trägt - etwas, was seinen Sprung wegen des zusätzlichen Gewichts gefährlicher gemacht hätte, wie Aikins vor dem Sprung in der Live-Sendung sagte.

Er kündigte dann an, dass er den Schirm nicht öffnen werde. Aber in letzter Minute zog die Gewerkschaft ihren Widerspruch zurück, und Aikins legte den Fallschirm ab.

In Interviews hatte er zuvor gesagt, dass er keineswegs lebensmüde sei - schließlich habe er eine Frau und ein kleines Kind. Er wolle schlicht zeigen, was möglich sei, wenn man sich gut vorbereite. Aikins hatte vor dem Wagnis unter anderem gezielt 34 Sprünge absolviert, bei denen er erst in 300 Meter Höhe über dem Landepunkt seinen Schirm öffnete. Seine Erfahrung beschrieb er am Samstag nach dem freien Fall vor allem mit einem Wort: "Fantastisch."


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Autor: W&V Redaktion

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