Das Project Rearc wurde als Antwort auf datenschutzrechtliche Änderungen und Geräte-Identifier, die die Privatsphäre der Nutzer und das Ausspielen von personalisierter Werbung und Services beeinflussen, ins Leben gerufen.

Die im Jahre 2014 gegründete Non-Profit-Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, offene, technische Standards für die Digitalbranche zu definieren, unter anderem das OpenRTB (Real-Time Bidding), ads.txt (autorisiert digitale Verkäufer), VAST (Standard für digitale Videowerbung), Open Measurement und Data Label.

Im Vordergrund der Zusammenarbeit steht für das Tech Lab eigenen Angaben zufolge, die Erwartungen der Nutzer an ihre Privatsphäre, die Gesetzgebung zum Datenschutz mit einer lebendigen Onlinemarketing-Industrie in Einklang zu bringen.

Net-ID Produkte sind "wichtiger Input"

Achim Schlosser, Chief Technology Officer der Net-ID Foundation, sagt: "Mit dem Single Sign-on und den beiden gerade gelaunchten Consent Produkten Net-ID Professional und Net-ID Enterprise bieten wir Publishern und Werbetreibenden zukunftsfähige und datenschutzkonforme Lösungen für ihr Online-Marketing. Nutzer hingegen bekommen die Kontrolle und Transparenz über die Verwendung ihrer Daten."

Dennis Buchheim, President des IAB Tech Lab, ergänzt: "Mit dem Project Rearc arbeiten wir gemeinsam mit der Digitalindustrie, um eine Zeit enormer Veränderungen zu meistern – mit Fokus auf technischen Standards für die Adressierbarkeit von Nutzern und deren Privatsphäre. Wir freuen uns sehr, dass die European Net-ID Foundation uns unterstützt. Ihre bereits entwickelten Lösungen dienen als wichtiger Input."


Autor: Maximilian Flaig

studierte Amerikanistik in München, volontierte bei W&V und schrieb währenddessen auch für die Süddeutsche Zeitung. Der gebürtige Kölner betreut die Themenbereiche Sport, MarTech, Business Model und SEO/SEA.