Auch bei Instagram gibt es statt Bildern und Videos diesen Warnhinweis.

Auch bei Instagram gibt es statt Bildern und Videos diesen Warnhinweis.

Das russische Netz in Screenshots

Weil die meisten VPN-Dienste keine Server in Russland betreiben, ist es schwierig nachzuvollziehen, wie sich das Internet dort momentan für die 122 Millionen Nutzer darstellt. Wie Business Insider berichtet, zeigen die Screenshots von Netzwerk-Experten jetzt aber, was beim Aufrufen der "verbotenen" Seiten passiert.

Facebook als "extremistisches Material"

Dann erscheinen Warnhinweise, die meist so klingen: "Zugang verweigert. Der Zugriff auf diese Seite ist nicht möglich, da sie im Register der verbotenen Websites mit Informationen steht, deren Verbreitung in der Russischen Föderation untersagt ist." In anderen Warnhinweisen ist von der "Staatlichen Liste von extremistischem Material" die Rede. WhatsApp fällt bisher übrigens noch nicht unter das Verbot. Zwei Drittel der russischen Internetnutzer verwenden laut letzter Zahlen den Messenger aus dem Facebook/Meta-Konzern.


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.