Vorspann
Ist ein Thema seit dem Antritt von Til Schweiger, der für den NDR einmal im Jahr am „Tatort“ ermitteln soll. Er hat innerhalb kurzer Zeit viele Fans gegen sich aufgebracht, weil er Ende März bei einer Preisverleihung bekannte, den traditionsreichen Vorspann nicht zu mögen: „Dämlich“ und „outdated“ sei der. Übrigens: Markenberater Tammo F. Bruns hat Schweiger durchaus zugestimmt und betont, dass das Signet des Klassikers eine wohl durchdachte Entstaubung vertragen könnte. Bei einer Umfrage von W&V Online stimmten allerdings vier von fünf Lesern gegen einen neuen „Tatort“-Vorspann.

Experimente
Gab es gleich mehrere: Zu Ostern - Sonntag und Montag - lieferten MDR und WDR eine Doppelfolge mit den Leipziger und Kölner Ermittlern. Zurzeit dreht der NDR mit der Schauspielerin Maria Furtwängler alias Hauptkommissarin Charlotte Lindholm ebenfalls eine Doppelfolge, die im Herbst an zwei Sonntagen gezeigt werden soll. Damit wird das Konzept des nach 90 Minuten abgeschlossenen Falls immer öfter gebrochen. Bei Ermittlerin Lena Odenthal rätselten Mitte Mai nach dem Krimi "Der Wald steht schwarz und schweiget“ noch Tausende Zuschauer bei einem Online-Spiel weiter.

Goldgrube
Beim Gehaltscheck rund um die Verdienstmöglichkeiten im Fernsehen hat W&V Online ermittelt, dass es sich lohnt, Drehbücher für den „Tatort“ zu schreiben. Sie gehören zu den am höchsten dotierten Stücken.


Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.