Robert Gentz, Co-CEO von Zalando, sagt: "Wir freuen uns über unsere starken Ergebnisse in 2021, die zeigen, dass wir die richtige Strategie haben, um unabhängig vom Marktumfeld erfolgreich zu wachsen. Das Wachstum an neuen Kundinnen und Kunden sowie die Fortschritte, die wir 2021 erzielt haben, machen die vielen Möglichkeiten deutlich, die noch vor uns liegen. Mit unserem Plattformgeschäft sind wir in einer hervorragenden Ausgangsposition, um bis 2025 unser GMV-Ziel von mehr als 30 Milliarden Euro zu erreichen."

Zalando treibt strategische Initiativen voran

Im Jahr 2021 gewann Zalando mehr als 10 Millionen neue Kund*innen dazu. Das Unternehmen erreicht nun über 48 Millionen aktive Kund*innen in 23 Märkten, darunter sechs neue Märkte (Kroatien, Estland, Lettland, Litauen, Slowakei und Slowenien), die im Laufe des letzten Jahres hinzukamen. Die durchschnittliche Anzahl von Bestellungen je aktivem Kunden erreichte mit 5,2 Bestellungen einen neuen Höchststand.

Zalandos Mitgliederprogramm Zalando Plus spielt eine entscheidende Rolle beim Ausbau von engeren Kund*innenbeziehungen. Mitglieder erhalten gegen einen Jahresbeitrag den besten Service und das beste Einkaufserlebnis, das Zalando zu bieten hat. Zalando Plus-Kund*innen besuchen Zalando doppelt so oft und geben dreimal so viel aus wie Nicht-Plus-Kund*innen. Anfang 2022 hat Zalando Plus den Meilenstein von einer Million Mitgliedern überschritten. Nach der Ausweitung von Zalando Plus auf die Niederlande, Frankreich und Italien in 2021 ist das Mitgliederprogramm aktuell in vier Märkten verfügbar und strebt an, die Zahl der Märkte bis Ende 2023 zu verdoppeln.

Zalando unterstützt Partner beim Ausbau ihres Onlinegeschäfts und schreitet damit bei der Transformation zu einem Plattformgeschäft weiter voran. Mehr als 5.800 Partner und fast 7.000 stationäre Geschäfte sind an die Zalando Plattform angebunden. Partnerprogramm und Connected Retail machen 30 Prozent des GMV im Zalando-Shop aus (Vorjahr: 24 Prozent) und sind auf dem besten Weg, 50 Prozent GMV zu erreichen.

David Schröder, Chief Operating Officer bei Zalando, sagt: "Wir schaffen sowohl für unsere Partner als auch für unsere Kundinnen und Kunden Mehrwert. Unsere Partner erhalten Zugang zu über 48 Millionen aktiven Kundinnen und Kunden. Diese wiederum haben einfachen Zugang zu ihren lokalen und internationalen Lieblingsmarken. Um auch in der Zukunft ein nachhaltiges und starkes Wachstum zu ermöglichen, werden wir weiter in den Ausbau und die Weiterentwicklung unseres einzigartigen Angebots und unserer Infrastruktur investieren."

Zalando beschleunigt Nachhaltigkeitsinitiativen

Zalando hat 2021 weitere Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Modeplattform mit netto-positiver Auswirkung auf Mensch und Umwelt gemacht. Markenpartner, Verpackungs- und Logistikdienstleister von Zalando, die für 51 Prozent der lieferantenbezogenen Emissionen verantwortlich sind, haben sich Zalando angeschlossen und sich ebenfalls wissenschaftsbasierte Nachhaltigkeitsziele (science based targets) gesetzt.

Im vergangenen Jahr hat Zalando sein Nachhaltigkeitssortiment von rund 80.000 auf über 140.000 Artikel erweitert. Der Verkaufsanteil dieser Produkte liegt bei 21,6 Prozent des GMV im Vergleich zu 16 Prozent im Jahr 2020. Besonderen Fokus wird Zalando 2022 darauf legen, Verpackungsmüll zu minimieren und vollständig von Plastik- auf Papierversandtaschen umzustellen sowie Verpackungen für Bestellungen noch passgenauer zu gestalten. David Schneider, Co-CEO von Zalando, sagt: "Während wir als Unternehmen wachsen, wollen wir unsere starke Position nutzen, um positive Veränderungen in der Modeindustrie voranzutreiben. Im Jahr 2022 werden wir noch intensiver daran arbeiten, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und unsere Kundinnen und Kunden dabei zu unterstützen, Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit ihren Werten stehen." (dpa/st)


W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.