Özil kritisierte - ohne jedoch deren Namen zu nennen - auch das Verhalten zweier weiterer Sponsoren, die "aus Angst vor den Medien"  nicht mehr als Partner bei einem sozialen Projekt an seiner ehemaliger Schule in Gelsenkirchen hätten auftreten wollen, wo es um die Integration von Migrantenkindern gegangen sei. Sie hätten ihn kurz vor einem gemeinsamen Auftreten an der Schule im Stich gelassen.

Er lobt dagegen ausdrücklich die Loyalität seiner Partner Adidas, Beats und Big Shoe. Sie hätten "über dem Unsinn gestanden, den deutsche Medien über ihn verbreitet" hätten und ihn während der WM weiter bei sozialen Projekten in Russland unterstützt. Den Medien seien solche sozialen Projekte, die für ihn persönlich eine große Rolle spielen, dagegen keine Erwähnung wert gewesen.

Inzwischen meldet die dpa: Der Sportartikelhersteller Adidas will Fußballspieler Mesut Özil trotz seines Ausscheidens aus der Nationalmannschaft weiterhin unterstützen. "Wir bedauern, dass Mesut Özil nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft spielen wird. Als Markenbotschafter bleibt er selbstverständlich ein Mitglied der Adidas-Familie", sagte Adidas-Sprecher Oliver Brüggen der dpa.


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Autor: W&V Redaktion

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