Bei den Nutzern, die sowohl lineares TV, als auch andere Dienste nutzen, macht das lineare Fernsehen nach wie vor die längere Sehdauer aus. Obwohl die Mediennutzer den Zugang zu on-demand Inhalten hätten, schalten sie das lineare TV nicht ab. So hat das deutsche Smart-TV-Publikum im Januar 80 Prozent der Fernsehzeit mit linearen, 20 Prozent mit abrufbaren Inhalten verbracht. Aber, heißt es bei Comscore: Da immer mehr Plattformen entstehen und diese stark in neue Inhalte investieren, könnte sich diese Aufteilung ändern, da alle Kanäle schließlich um die Zeit des Publikums konkurrieren. Und die ist nun mal begrenzt.


Autor: Julia Gundelach

ist freie Autorin mit Schwerpunkt Specials. Daher schreibt sie Woche für Woche über neue spannende Marketing- und Medien-Themen. Dem Verlag W&V ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002, später als Redakteurin der W&V.