Publicis-Studie :
Studie: Warum Fußball und TV nach wie vor das beste Match sind
Eine Studie von Publicis Media zeigt: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bleibt in Deutschland klar ein Ereignis für klassische Bewegtbildnutzung – gewinnt zugleich aber an digitaler Dynamik bei jüngeren Zielgruppen.

Foto: Vitaly Gariev; Unsplash.
Fußball und Fernsehen - ein Match, das seit jeher funktioniert. Und das bleibt auch in digitalen Zeiten so, zeigt eine neue Studie von Publicis Media Germany. Danach planen knapp sieben von zehn 18- bis 75-Jährigen, das Turnier zu verfolgen. Am häufigsten geschieht dies im privaten Umfeld (64 Prozent), gefolgt vom eigenen Zuhause (44 Prozent) sowie Public Viewing (21 Prozent).
Der Fernseher bzw. Smart TV bleibt dabei das zentrale Medium: 70 Prozent nennen ihn als wichtigsten Kanal zur Nutzung von WM-Inhalten. Ergänzend spielt das Smartphone eine relevante Rolle (40 Prozent). Besonders deutlich verschiebt sich die Nutzung bei der Gen Z: 54 Prozent informieren sich über Social Media, für sie wird das Sportereignis zu einem Multi-Channel-Erlebnis, bei dem Live-Übertragung, Highlights und begleitende Inhalte parallel genutzt werden.
Konsum erlebt einen Aufschwung
Auch der Konsum erlebt durch die WM einen Aufschwung - zumindest bei den Jüngeren. Mehr als die Hälfte der Befragten aus der Gen Z plant die Anschaffung neuer Geräte für noch mehr WM-Genuss. Hoch im Kurs liegen neue Tablets, Smartphones, Kopfhörer und Powerbanks. Je älter die Zielgruppe, umso eher sinkt die Anschaffungsbereitschaft neuer Geräte. Von den potenziellen Käufer*innen geben sechs von zehn an, sich durch gezielte Rabattaktionen zu einem Kauf motivieren zu lassen.
„Unsere Studie zeigt, dass die Fußball-WM Markenartiklern insbesondere für Unterhaltungselektronik und -zubehör Aktivierungspotenzial bietet, vor allem bei jüngeren Zielgruppen‘‘, so Dr. Daniela Tollert, Chief Operating Officer Publicis Media Germany. „Rabattaktionen können dabei die Kaufbereitschaft noch einmal erhöhen. Wer zur WM investiert, sollte Angebote sehr präzise auf Nutzungssituation, Produktkategorie und Zielgruppe zuschneiden.‘‘
