Umsatz weit über Erwartungen

Das digitale Verkaufsangebot wird den Verkauf des beliebten Haushaltshelfers vermutlich noch weiter steigern. Im Jahr 2020 erzielte der Geschäftsbereich innerhalb der Vorwerkgruppe einen Rekordumsatz von 1,6 Milliarden Euro, ein Plus von 24,9 Prozent.

Der Gesamtumsatz des Wuppertaler Familienunternehmens stieg um 8,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Die Entwicklung des Umsatzes lag damit deutlich über der Prognose. Auch das operative Jahresergebnis lag über den Erwartungen. Auch der Start in das neue Geschäftsjahr Steinach Unternehmensangaben gelungen, der Umsatz liegt nach den ersten vier Monaten 2021 um mehr als 30 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. 

Umstrukturierung der Firmengruppe

Reiner Strecker kündigte im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz nach nunmehr zwölf Jahren seinen Rückzug als persönlich haftender Gesellschafter an. Die Vorwerk-Gruppe wird sich in diesem Zusammenhang gesellschaftsrechtlich neu aufstellen und als Vorwerk SE & Co. KG firmieren. Sitz der Gruppe ist weiterhin Wuppertal, Vorwerk bleibe auch in Zukunft ein Familienunternehmen. "Wir orientieren uns mit dieser Entscheidung für eine SE an zeitgemäßen Grundsätzen der Unternehmensführung", so Strecker. Geführt wird die Gruppe von einem dreiköpfigen Management-Team mit Dr. Thomas Stoffmehl als CSO und Sprecher, Dr. Thomas Rodemann (COO) und Hauke Paasch (CFO).


Autor: Katrin Ried

Ist Autorin der W&V. Neben Marketingthemen beschäftigt sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.