Spontankäufe finden öfter im Laden statt

Interessant: Die Deutschen scheinen eher im Laden zu Spontankäufen zu neigen (58 Prozent), als zu spontanem Online-Shopping (31 Prozent). Als wichtigsten Grund für den Einkauf vor Ort geben die Befragten die Möglichkeit an, ein Produkt direkt zu sehen und zu fühlen (54 Prozent). Außerdem überzeugt sie, dass die Waren direkt mitgenommen werden kann (40 Prozent). Ebenfalls 40 Prozent schätzen zudem die Beratung bei der Auswahl eines Produkts.

Die Umfrage zeigt zudem, dass die Loyalität zu Marken schwindet: Beim Offline-Kauf würden 59 Prozent der Umfrage-Teilnehmer Artikel einer unbekannten Marke kaufen, während nur 21 Prozent dies ausschließen. Beim Online-Shopping würden fast die Hälfte (48 Prozent) ebenfalls unbekannte Marken kaufen, während 28 Prozent dies ausschließen. Bedenken bezüglich der Qualität ist in beiden Fällen der wichtigste Grund, der Käufer vor unbekannten Marken zurückschrecken lässt.

"Konsumenten werden offener für unbekannte Brands"

"Das letzte Jahr war für den Einzelhandel eine enorme Zäsur und hat auch viele Verbraucher auf neue Wege geführt. Brands und Einzelhändler haben ihren Online-Auftritt verbessert, um die Nutzererfahrung so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Was sie allerdings nicht in den digitalen Raum transferieren können, ist die physische Interaktion der Kunden mit einem Produkt", sagt Ed Hill, SVP, EMEA. "Wir sehen auch, dass Konsumenten offener für unbekannte Brands werden. Das bedeutet einerseits, große Namen können sich nicht mehr allein auf ihre Reputation verlassen. Andererseits bedeutet das aber auch eine Change für Newcomer, mit einem guten Markenauftritt und überzeugendem Content Kunden für sich zu gewinnen."

Die Umfrage wurde in Australien, Kanada, dem Vereinigten Königreich, den USA und Deutschland unter insgesamt mehr als 9.000 Verbrauchern (1.500 in Deutschland) durchgeführt.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Internet World. Autorin: Alessa Kästner.


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Autor: W&V Redaktion

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