Steffen Klüver, Unit Director Digital Strategy bei Kruger Media

Steffen Klüver, Kruger Media

Steffen Klüver, Kruger Media

"9:16 UND 16:9, dazu 1:1 und 4:5 - am besten live, interaktiv und shoppable. Wer glaubt, seine ganze Zielgruppe mit einem Format auf einer Plattform zu erreichen, wird wenig Freude haben. Auf den Inhalt kommt es an! Spannende Geschichten finden ihr Publikum - egal, ob in 15 Sekunden 9:16 bei Tiktok oder 48 Stunden 16:9 im Twitch-Stream. Bei der Produktion sollte man immer Inhalt, Produkt und Zielgruppe im Auge behalten. 'Mobile first' ist längst Realität und wird so schnell nicht verschwinden. 16:9 behält seine Bedeutung und bekommt mit Addressable TV und Foldable Devices wieder mehr Auftrieb. Die Herausforderung: Die Produktion gleichzeitig kreativ zu gestalten und effektiv umzusetzen!"

Lars Kopp, Creative Director bei der Digitalagentur Cocomore

Lars Kopp, Cocomore

Lars Kopp, Cocomore

"Vor Jahren noch als No-Go verschrien, gehört Vertikal Video heute einfach dazu. Auch wenn die Idee wichtiger bleibt als das Format, '3-Sekunden-Regel', 'Thumbstopping-Power' und 'das Maximum aus dem mobilen Screen holen' gehören heute auf die Checkliste eines jeden Creatives. Während Querformat gerne Kino, TV, maximal YouTube versorgt und meistens lean back ist, kitzelt das vertikale Format so den kreativen Experimentiergeist. Zudem sind aufwendige TV-Produktionen für kleine und mittelgroße Marken kaum mehr eine Option. Wichtiger werden effiziente, digitale Werbeformate für die sozialen Netzwerke. Diese funktionieren am besten auf dem Handy - und das hält man nun mal vertikal."


Autor: Julia Gundelach

ist freie Autorin mit Schwerpunkt Specials. Daher schreibt sie Woche für Woche über neue spannende Marketing- und Medien-Themen. Dem Verlag W&V ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002, später als Redakteurin der W&V.