Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Lenovo: Laptop mit Ausfahr-Bildschirm

Ein 13-Zoll-Laptop mit 15-Zoll-Bildschirm – so ein Gerät hat Lenovo auf dem Mobile World Congress hervorgezaubert. Und ein rollbares Handy von Motorola erweitert bei Querformat-Videos von Youtube automatisch sein Display.
© W&V

Lenovo: Laptop mit Ausfahr-Bildschirm

Dieser Laptop soll rocken – weil er rollt. Lenovo hat auf dem Mobile World Congress, der noch bis morgen (2. März) in Barcelona läuft, den Prototypen eines Laptops mit ausfahrbarem Bildschirm gezeigt. Wer mehr Platz zum Arbeiten braucht, fährt das Display aus, das sich dadurch von 12,7 Zoll auf 15,3 Zoll erweitert. Das Größenverhältnis der Anzeige verändert sich dann von 4:3 auf 8:9 – was zwei übereinandergestapelten klassischen 16:9-Displays entspricht. So entsteht der sicherlich höchste Laptop-Bildschirm, den es je gab. Beim Surfen oder beim Schreiben in Word hat damit deutlich mehr Content Platz als gewohnt.

15-Zoll-Display in 13-Zoll-Gerät

Die Chinesen packen also den Bildschirmplatz eines 15-Zoll-Laptops in den Formfaktor eines handlichen 13-Zoll-Geräts. Der Mechanismus soll sich 20.000 bis 30.000 Mal betätigen lassen, bevor er ausgeleiert ist – was für einige Jahre Arbeit genügt. Nun will Lenovo laut Tom's Guide die Robustheit des Geräts weiter verbessern und die Komponenten schrumpfen, bevor irgendwann ein Marktstart denkbar ist. Im Gegensatz zu den Klapp-Handys beispielsweise von Samsung sind durch die Roll-Mechanik keine störenden Falten im Bildschirm zu sehen.

Automatisches Umschalten bei Youtube-Videos im Querformat

Bereits letzten Oktober hatte Lenovo sein Smartphone mit Roll-Bildschirm präsentiert. In Barcelona konnten Interessenten jetzt erstmals selbst Hand(y) anlegen – und staunen. Das smarte Phone, das unter der Marke von US-Konzerntochter Motorola läuft, erweitert seinen Bildschirm bei Bedarf von 5 auf 6 Zoll. Bei Youtube-Videos im Querformat oder beim Schreiben von Gmails passiert das automatisch. Clever: Das überschüssige Zoll ist im eingefahrenen Zustand als Mini-Display auf der Rückseite zu sehen – als zweite Anzeige für eingehende Anrufe und Nachrichten oder für andere schnelle Infos. Auch hier ist unklar, ob und wann Lenovo die Idee in Serie verwirklicht.

Das sind die Themen von TechTäglich am 1. März 2023:

Neueste Beiträge

Rebranding
WuV Community Icon Tinders neuer Auftritt begleitet einen schwierigen Turnaround
Der erste umfassende Markenumbau seit fast zehn Jahren fällt bei Tinder mit einer Verschiebung im Mediaetat zusammen. Rund die Hälfte des Geldes arbeitet inzwischen dicht an der Registrierung.
8 Minuten
21. Aug 2026
Agentic AI
WuV Community Icon Agentic Media Buying braucht eine gemeinsame Sprache
Während Künstliche Intelligenz in der Kreation und Zielgruppenansprache bereits zum Alltag gehört, rückt ein weiteres Feld in den Fokus: der operative Buchungsprozess. Was es bedeutet, wenn ein KI-Agent nicht nur assistiert, sondern auch Briefings liest und Angebote erstellt, und welche Rolle dabei etablierte Standards wie DBCFM gegenüber dem neuen AdCP-Protokoll spielen, erklärt Jens Pöppelmann, Geschäftsführer von SQL Service, der die Entwicklung von der Systemseite aus hautnah begleitet. Eines wird dabei schnell deutlich: Die größten Effizienzgewinne sind bereits zum Greifen nah.
7 Minuten
Gastbeitrag
WuV Community Icon Den KI-Stresstest meistern: Wie Marken ihr Brand Design systemischer denken müssen
Wenn alle Marken dieselben KI-Modelle nutzen, wird Unterscheidbarkeit knapp. Gastbeitrag von Marcel Krempin, General Manager Design bei Serviceplan Hamburg, über den Weg vom Brand Manual zum BrandOS.
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige