2. First Mover sein

Wer zuerst kommt, snapt zuerst. Wer mit den mutigsten Marken der Branche zusammenarbeiten will, muss selbst mutig sein und den Schritt ins Blaue wagen. Auch wenn es noch keine Business-Lösungen für Unternehmen gibt, besteht auf Snapchat die Chance, schon früh Möglichkeiten für Kunden zu erkennen und zum Meinungsführer in der Branche zu werden.

3. Storytelling in 10 Sekunden

Snapchat erfordert eine komplett neue Art des Storytellings, die viel Raum für Kreativität bietet. In aufeinanderfolgenden Fotos oder mit super kurzen Videos eine Story zu erzählen gab es in der Form bisher nicht. Wie wir jetzt am Erfolg von Snapchat – und der erfolgreichen Kopie von Instagram – sehen, wird zukünftig jede und jeder Kreative diese Art von Storytelling beherrschen müssen. Nur wer einen Kanal regelmäßig nutzt und versteht, kann dafür Konzepte entwickeln. Agenturen sollten Mitarbeiter dazu motivieren, solche neuen Kanäle auszuprobieren und für die Agentur zu betreiben. Die Entwicklungszyklen werden immer kürzer: Damit werden auch die Neuerung kurzlebiger, die eine App wie Snapchat mit sich bringt. Während wir vor ein paar Wochen noch von der Herausforderung sprachen, Content für Snapchat nicht vorproduzieren zu können, gibt es heute schon das Feature Memories, das es ermöglicht, bestehenden Content zu veröffentlichen.

4. Kunden inspirieren

Als Agentur muss man dem Kunden immer einen Schritt voraus sein, um für diesen filtern zu können, was für ihn relevant ist und was nicht. Snapchat ist gekommen, um zu bleiben. Die aktuellen Zahlen untermauern diese These. Als Agentur kann man heute ein klares Signal an seine Kunden senden: Snapchat steht auf einer Stufe mit den anderen Social-Media-Kanälen. Mit regelmäßigen und guten Inhalten und Kampagnen wollen wir Kunden inspirieren, ihnen zeigen, was möglich ist (vgl. Buddybrand sucht Creative Director per Snapchat).

 5. Menschliche Seite zeigen

Snapchat lebt von Momentaufnahmen. Momentaufnahmen aus dem Agenturalltag. Snaps, die nach 24 Stunden wieder verschwinden und deswegen vielleicht auch spontaner und mutiger ausfallen. Das macht eine Agentur greifbarer und menschlicher. Für neue Mitarbeiter, aber auch für potenzielle Kunden.

Mehr zu Snapchat finden sie hier (Teil3: Truffle Pig), hier (Teil 2: Snapchat-Tipps für Medien) und hier (Teil 1: die große Snapchat-Infografik mit allen Fakten). Im vierten Teil unserer Snapchat-Serie im Heft (W&V 35/2016, EVT 29.8.16 ) zeigen wir zwei Fallbeispiele für Snapchat in Agenturen.


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W&V Leserautor

W&V ist die Plattform der Kommunikationsbranche. Zusätzlich zu unseren eigenen journalistischen Inhalten erscheinen ausgewählte Texte kluger Branchenköpfe. Einen davon haben Sie gerade gelesen.