Art Directors Club für Deutschland :
ADC gibt sich eine neue Corporate Identity

Das neue ADC-Design ist eine Rückbesinnung auf den Markenauftritt des Clubs im Gründungsjahr 1964. Vorgestellt wurde es am Donnerstag (13.9.) auf der "ADC Design Experience" in Stuttgart.

Text: Markus Weber

"Das Marktschreierische ist verschwunden": Das ADC-Logo erinnert jetzt nicht mehr an Ahoj-Brause.
"Das Marktschreierische ist verschwunden": Das ADC-Logo erinnert jetzt nicht mehr an Ahoj-Brause.

Das neue Logo basiert auf dem ersten Entwurf von Vilim Vasata aus dem Jahr 1964. Der reduziert gehaltene Auftritt soll die Arbeiten aus dem ADC-Wettbewerb und die Mitglieder des Clubs stärker in den Mittelpunkt rücken. "Das Marktschreierische ist verschwunden", sagt ADC-Vorständin Anja Steinig, die zusammen mit Vorstandskollege Heinrich Paravicini die zuständige Arbeitsgruppe geleitet hat.

Kernbestandteil der neuen Corporate Identity ist das "ADC Manifest", in dem die Arbeitsgruppe die Werte des Clubs neu, transparent und prägnant zusammengefasst hat (hier geht es zur neuen Website).

Der ADC sei eine "auf gute Art elitäre Gemeinschaft", erklärt Steinig. "Mit der neuen Corporate Identity zeigen wir der Welt wieder mehr vom originalen Members Club. Mit mehr Mut zum Edlen, mehr Achtung vor exzellenter Ästhetik und Kommunikation, mehr Gleichberechtigung der verschiedenen Fachbereiche nach innen und in der Öffentlichkeit."

Entwicklung des ADC-Designs seit der Club-Gründung 1964

Entwicklung des ADC-Designs seit der Club-Gründung 1964

Die weiteren Mitglieder der ADC-Arbeitsgruppe, die den Markenauftritt erarbeitet hat, sind: Christian Doering (KoReFe), Johannes Erler (Erler Skibbe Tönsmann), Birte Ludwig (Bureau Ludwig), Burkhard Müller (Mutabor), Katrin Oeding (Studio Oeding) und Jan Spading (ZMYK).

Neue ADC-Website

Neue ADC-Website

Diese Arbeitsgruppe aus ADC-Mitgliedern hat den neuen Auftritt entwickelt.

Diese Arbeitsgruppe aus ADC-Mitgliedern hat den neuen Auftritt entwickelt.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.