Bundestagswahlkampf :
AfD-Führung offenbar mit Kampa-Team unzufrieden

In der Führung der rechtspopulistischen AfD ist man mit dem bisherigen Wahlkampfverlauf unzufrieden. Das berichtet die "Bild".

Text: W&V Redaktion

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Eines der Wahlkampfplakate der "Alternative für Deutschland".
Eines der Wahlkampfplakate der "Alternative für Deutschland".

In der AfD-Führung liegen offenbar die Nerven blank. Da die Wahlkampfstrategie bislang nicht recht zündet, ist in der Partei laut "Bild" ein "Spezialkräfte-Team" um die Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland gebildet worden. Dieses besteht angeblich aus sieben Mitgliedern und habe "faktisch die Herrschaft über die Kampagne übernommen."

Und das zwei Monate vor der Bundestagswahl.

Die Zeitung zitiert aus einem Geheimpapier, welches ihr vorliege. Darin sei von einer "inhaltlich diffusen Situation" die Rede. Beklagt wird demnach auch das Image der Partei, "das nach rechts scheinbar offen ist und von breiten Teilen der Gesellschaft abgelehnt wird."

Bislang liegt die Kampagnenleitung parteiintern bei Michael Büge. Außerdem arbeitet die Alternative für Deutschland mit dem Kommunikationsberater Thor Kunkel (von der Schweizer Agentur Kunkelbakker) zusammen.


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