Designgruppe :
AKQA übernimmt Mehrheit an zwei Londoner Designagenturen

Die Innovationsagentur will mit Universal Design Studio und Map Project Office eine "zukunftsweisende Allianz" bilden.

Text: Franz Scheele

Bilden eine neue Design-Allianz: Ajaz Ahmed, Jay Osgerby und Edward Barber (v.l.)
Bilden eine neue Design-Allianz: Ajaz Ahmed, Jay Osgerby und Edward Barber (v.l.)

Die amerikanisch-britische Innovationsagentur AKQA hat die Mehrheit an der Londoner Agentur für Architektur und Innenraumgestaltung Universal Design Studio und der ebenfalls in der britischen Hauptstadt ansässigen Beratungsfirma für Industriedesign Map Project Office übernommen. Finanzielle Einzelheiten des Deals wurden nicht bekannt gegeben.

Universal Design Studio und Map Project Office sollen als eigenständige Unternehmen unter Leitung der Mitgründer Edward Barber und Jay Osgerby fortgeführt werden, künftig allerdings unter dem Dach des Londoner Studios von AKQA. Die "zukunftsweisende Allianz" soll das "Konzept einer Designgruppe des 21. Jahrhunderts neu definieren", heißt es in einer Mitteilung der Unternehmen.

Gemeinsam mit Universal Design Studio und Map Project Office hat die WPP-Tochter AKQA rund 2100 Mitarbeiter in 23 Studios in Europa, den USA, Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. AKQA war 1994 von Ajaz Ahmed und James Hilton in London gegründet worden, Hauptsitz des Unternehmens ist inzwischen aber San Francisco. In Europa verfügt AKQA neben London über Büros unter anderem in Amsterdam, Berlin, Mailand, Paris und Venedig.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.