Kreation des Tages :
Burger King inszeniert den Huhn-Pommes-Frontalcrash

Für die neuen Chicken Fries lässt Burger King auf der "Death Road" Huhn und Pommes gegeneinander antreten – da kann ja nichts Gutes bei rauskommen. 

Text: Verena Gründel

Das Huhn im Spot von Burger King Frankreich ist auf Krawall gebürstet.
Das Huhn im Spot von Burger King Frankreich ist auf Krawall gebürstet.

Für eine Produkteinführung schickt Burger King Pommes und Hühnchen in die Wüste. In einem Endzeitszenario auf der "Death Road" treten sie im Autorennen gegeneinander an. Dafür stellt ihnen die Burgerkette in weiser Voraussicht verrostete Schrottkarren à la Mad Max zur Verfügung – denn am Ende kommt es zum Frontalcrash. 

"Erwarten Sie nichts Gutes von der Begegnung zwischen einem Huhn und Pommes." Diese Lehre zieht Burger King aus dem Wettstreit – eine Spitze gegen den Konkurrenten Kentucky Fried Chicken (KFC). Anders sehe es aus, wenn die Begegnung bei Burger King stattfindet. Schließlich gibt es dort die neuen Chicken Fries: Pommes, die nicht aus Kartoffeln, sondern aus Hühnchen gemacht sind. 

Doch überleben Huhn und Fritten den Crash eigentlich? Das sehen Sie im Spot:

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Trend: Chicken als Kohlehydrat-Ersatz

Es scheint ein Trend in der Fastfood-Branche zu sein, Hähnchenfleisch in andere Lebensmittel zu verwandeln. Bevor Burger King die Chicken Fries launchte, brachte KFC die Chizza in die Filialen: Pizza mit einem Boden aus Hähnchenbrustfilet.

Den Chicken-Fries-Spot für die Digitalkanäle von Burger King Frankreich kreierte die französische Agentur Buzzman . In den dortigen Filialen gibt es die Hähnchenpommes als Saisonprodukt noch bis zum 8. Oktober 2018 in der 6er-, 9er- und der 20er-Packung.

Auf Kundenseite verantwortete Product Marketing Officer Carole Rousseau die Kampagne. Bei Buzzman stehen die Kreativdirektoren Louis Audard und Tristan Daltroff hinter dem Spot.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.