Als einer der ersten Craftbeer-Brauer Deutschlands lässt Sauer mit seiner Marke Freigeist Bierkultur seit 2009 ausgestorbene und tot geglaubte Bierstile wieder auferstehen. Zugleich braut und verfeinert er aber auch klassische Biere.

Und: Sebastian Sauer passt nach Beeckens Meinung wie kein Zweiter zu Pitter. Schon im Juni 2017 hat die FAZ geschrieben: "Es gibt wohl keinen deutschen Brauer, der mehr in der Welt herumkommt als Sebastian Sauer." Vier bis fünf Monate pro Jahr ist er in Sachen Bier im Ausland unterwegs, vielfach in den USA, 2017 sogar in Nordkorea. "Nebenbei kann Sebastian optisch glatt als Pitters jüngerer Bruder durchgehen", so Beecken schmunzelnd.

Weltpremiere am 24. November – Pläne fürs eigene Brauhaus

Und was für ein Bier wird Pitters? "Untergärig, unfiltriert, naturbelassen, ein wenig malzig-süß, mit fest-feiner Schaumkrone", beschreibt es der Agenturchef. Weltpremiere soll am 24. November sein, ein entsprechendes Launch-Event werde gerade geplant. Wer danach eines der ersten Pitters trinken wolle, müsse sich beeilen. Von den 1.000 Litern der ersten Charge sollen lediglich rund 500 in Handel und Gastronomie gehen und exklusiv bei wenigen Partnern erhältlich sein.

"Wenn Pitters den Menschen so gut schmeckt wie uns, wird der Braukessel danach deutlich größer", sagt Beecken, der über das Bier hinaus ambitionierte Pläne hat. "Ein Köbes wie Pitter passt am besten in sein eigenes modernes Brauhaus, das 'Home of Pitters', oder kurz 'The HoP'." Die entsprechende Marke hat Beecken bereits beim Deutschen Marken- und Patentamt eingetragen und in der Altstadt eine gleichnamige GmbH gegründet, die Pitters vertreiben wird. 


Autor:

Maximilian Flaig

Unterstützt als Werkstudent die Redaktion in allen Bereichen. Während seines aktuellen Masterstudiengangs American History, Culture and Society schrieb Maximilian Flaig bereits für die "Süddeutsche Zeitung".