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Fünf Grands Prix, zehnmal Gold, 22 Mal Silber und 23 Mal Bronze haben die Jurorinnen aus aller Welt bei der Premiere der Gerety Awards vergeben. Deutschland gehört nach den USA und UK zu den besten Kreativnationen dieses Wettbewerbs.

Die internationalen Gewinner*innen

Zwei Grands Prix gingen an den Film "Viva La Vulva" für die Damenhygienemarke Libresse (Essity Bodyform), der auch andernorts schon überzeugen konnte. Das Werk stammt aus dem Hause AMV BBDO in London. In der Kategorie "Innovation" hat es die Microsoft-Kampagne "Changing the Game" ganz nach oben geschafft; schon in Cannes war den Jurierenden diese Arbeit einen Grand Prix wert ("Brand Experience & Activation"). Den Grand Prix für Media eroberte die Kampagne "The Last Ever Issue" von VML Y&R in Warschau für Gazeta.pl, Mastercard und BNP Paribas. In der Disziplin "Works for Good" überzeugte Lola Mullen Lowe in Madrid mit "Hidden Flag" im Auftrag der Organisation FELGTB. Auch dafür gab es einen Grand Prix. Hier finden Sie alle Gewinner.

Der Award soll weibliche Kreativität, Frauen in der Kreation sichtbarer machen und ihnen den Stellenwert geben, den sie verdienen in einer männlich geprägten Branche. Viele der ausgezeichneten Kampagnen richten sich speziell an Frauen und soziale Gruppen, die zu gesellschaftlichen Minderheiten zählen wie die LGBTI-Community. Sie geben aber auch Auskunft darüber, wie Frauen Kreativität bewerten.

Den Award haben Anfang des Jahres die früheren Epica-Manager Lucia Ongay und Joe Brooks ins Leben gerufen. Er ist benannt nach Frances Gerety, der Texterin, die 1948 die berühmte Zeile "Ein Diamant ist für die Ewigkeit" für den Diamantenhersteller De Beers geschrieben hatte.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.