Etat-Gewinn :
Formel E: Porsche-Etat geht an Proximity Worldwide

Die Agentur soll den Einstieg der Automarke in die Formel E durch eine globale Kampagne unterstützen. Im Zuge dessen bringt Porsche sein erstes Elektromodell raus. 

Text: Maximilian Flaig

Die E-Variante: ein Rennwagen der Marke Porsche.
Die E-Variante: ein Rennwagen der Marke Porsche.

Proximity Worldwide hat sich im Rennen um einen Etat der Automarke Porsche durchgesetzt. Die Agentur konzipiert und begleitet die globale Kampagne für den Einstieg von Porsche in die Formel E. Die Entscheidung fiel nach einem mehrstufigen Pitch. 

Die noch junge Formel E ist die am stärksten wachsende Rennserie der Welt mit Austragungsorten wie Paris, Shanghai, Berlin oder New York. Hier präsentieren die Autohersteller im Rennbetrieb ihre Technologie in der Elektromobilität. Porsche wird im Laufe des Jahres 2019 in der Formel E an den Start gehen.

Zuvor wird der Premiumhersteller sein erstes Elektro-Serienfahrzeug auf den Markt bringen. Durch die Verknüpfung mit der Formel E bietet sich für Porsche die Chance, seine Kompetenz in der Elektromobilität zu beweisen. 

Agentur erhielt Unterstützung durch BBDO Düsseldorf

Proximity Worldwide wird von Düsseldorf aus nach eigenen Angaben "eine voll integrierte und globale Kampagne" zu Porsches Einstieg in die Formel E konzipieren und ausrollen – und zwar über klassische und sämtliche digitale Kanäle hinweg.

Zum Pitcherfolg maßgeblich beigetragen habe die kreative Unterstützung durch BBDO Düsseldorf, heißt es. Am Standort Düsseldorf wird nun ein maßgeschneidertes und disziplinübergreifendes Team für dieses internationale Mandat von Porsche arbeiten.

Der Etatgewinn ist nicht die einzige gute Nachricht für Proximity Worldwide. Die Agentur darf sich auch über personelle Verstärkung freuen: Tim Wettstein und Tim Holman ergänzen als Managing Director ab sofort die Führung. 


Autor:

Maximilian Flaig

Unterstützt als Werkstudent die Redaktion in allen Bereichen. Während seines aktuellen Masterstudiengangs American History, Culture and Society schrieb Maximilian Flaig bereits für die "Süddeutsche Zeitung".