Personalie :
Ilan Schäfer verlässt Ogilvy

Nach rund zwei Jahren verlässt Ilan Schäfer die Frankfurter Agentur Ogilvy & Mather Advertising. Wohin es den Geschäftsführer Beratung zieht, ist nicht bekannt. 

Text: Peter Hammer

- keine Kommentare

War einst von Jung von Matt/Spree gekommen: Ilan Schäfer.
War einst von Jung von Matt/Spree gekommen: Ilan Schäfer.

Bereits vor einigen Tagen vermeldete W&V, dass einer der Geschäftsführer bei Ogilvy in Frankfurt gekündigt haben soll. Jetzt steht fest, wer geht: Ilan Schäfer, Geschäftsführer Beratung bei der Werbeagentur. Auf Anfrage der Redaktion bestätigt Schäfer die Kündigung, ohne diese weiter zu kommentieren. Offiziell läuft sein Vertrag Ende Januar 2018 aus.

Ilan Schäfer war im Sommer 2015 von Jung von Matt/Spree nach Frankfurt gewechselt. Er löste damals Christoph Isenbürger ab, der zu Coca-Cola gegangen war. Seit Sommer 2016 wird er kreativ von seinem Partner Björn Bremer unterstüzt. "Ilan Schäfer ist ein ausgezeichneter Berater, der viel Gefühl für gute Kreation mitbringt. Außerdem hat er – für Berater in Deutschland ungewöhnlich – lange Jahre im Ausland gearbeitet", sagte Ogilvy-CCO Stephan Vogel damals. Schäfer brachte Erfahrung mit aus seiner Zeit bei Ogilvy in Singapur und seiner Tätigkeit bei BBDO New York und Wieden & Kennedy in Amsterdam.

Unter Schäfers Führung überzeugten die Hessen eine Reihe neuer Kunden, darunter DB Schenker europaweit (von Digital bis Fahrzeugbeklebung), Mercedes Benz Van ProCenter (Europaetat) sowie Herta (Lead). Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Ogilvy Frankfurt auch den Etat zur Markteinführung von "Mercedes-Benz Van Rental" gewonnen hat.

Schäfers Posten wird nicht nachbesetzt. Die Aufgaben übernimmt CEO Chai Sinthuaree. Ogilvy befindet sich in einem umfassenden Umbau-Prozess, der bereits zu einigen Abgängen geführt hat. So hat offenbar auch Uwe Jakob die Agentur verlassen. Der Executive Creative Director Digital sollte intern die Einheit "Digital & Inoovation" aufbauen. Deren Team sollte übergreifend Teams bei ihrer Arbeit für Bestands- wie Neukunden unterstützen.


0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit