Auf den Plakaten heißt es auf Spanisch: "Es dauerte rund 500 Jahre den Panama-Kanal aufzubauen, so lange belastet ein Strohhalm die Umwelt", "Den Weltraum zu erobern dauert rund 500 Jahre, so lange verschmutzt ein Strohhalm die Umwelt" und "Es brauchte 500 Jahre, damit Du so kommunizieren kannst, wie Du es heute tust. So lange schadet ein Strohhalm der Natur." Der Hashtag #SinCarrizoPorFavor (dt. #OhneStrohhalmBitte) findet sich auf allen Motiven wieder und ruft dazu auf, Plastikstrohhalme zu vermeiden.

"Plastik als großes Problem für die Umwelt wird gerade weltweit diskutiert. Panama verbindet zwei Ozeane miteinander und die sind besonders von der Verunreinigung durch Plastikmüll betroffen. Mit unserer Kampagne wollen wir anhand der langen Lebenszeit von Strohhalmen auf dieses Problem hinweisen. Denn jeder einzelne kann die Natur mehr als 500 Jahre belasten und beispielsweise für Schildkröten den Tot bedeuten", sagt Omar Polo, Creative General Director von McCann Panamá.

Erst vor wenigen Tagen haben sich internationale Konzerne aufs Verwenden von weniger Plastikverpackung geeinigt, seit Jahresstart gilt hierzulande eine strengere Verordnung, die vom Einzelhandel durchaus zur Markenkommunikation genutzt wird. Auch engagierte Manager wie Ex-ProSiebenSat.1-Vorstand Peter Christmann setzen sich aktiv im Kampf gegen den Plastikmüll in Meeren ein.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.