Aus für Scholz & Friends :
Neue Agentur für Fisherman's Friend

Neue Freunde, neues Glück. CFP Brands beendet nach acht Jahren die Zusammenarbeit mit Scholz & Friends. Eine ehemalige Mitarbeiterin der Agentur, Iris Gavric, kümmert sich künftig um die Pastillen.

Text: Conrad Breyer

Iris Gavric weiß, was stark ist. Sie wirbt ab dem kommenden Jahr für Fisherman's Friend.
Iris Gavric weiß, was stark ist. Sie wirbt ab dem kommenden Jahr für Fisherman's Friend.

Iris Gavric hat viele Jahre für Scholz & Friends gearbeitet, war dann ein Jahr Freelancerin und jetzt macht sie in Berlin ihrer eigene kleine Agentur auf. Arouse heißt die und ihr Startkunde ist Fisherman's Friend, die Halspastillen aus dem Hause CFP Brands in Bonn. Die Jungunternehmerin hat sich mit ihren vier Mitarbeitern im Pitch gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt, deren Namen sie auf Wunsch des Kunden aber nicht nennt. Der Vertrag mit Scholz & Friends läuft zum Jahresende aus.

Fisherman’s Friend zeigt ab dem 20. November einen neuen Spot im Fernsehen plus Content-Teaser im Netz und im Januar geht es dann richtig los. Die ganze Marke stellt sich neu auf inklusive Claim. Das Unternehmen will den Absatz nochmal steigern und dafür auch neue, jüngere Käufer mobilisieren. Wie, will Michael Geiseler noch nicht preisgeben. Er ist der Länderverantwortliche für die Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das hier zum Beispiel war vor nicht allzulanger Zeit von Scholz & Friends zu sehen. Aufklärung zum "1. Mal":

Iris Gavric verrät, dass sie Geschichten rund um das Thema Stärke erzählen will. "Stärke jenseits von Muskeln", sagt die Agenturchefin und lacht. Die Kommunikation, verspricht sie, sei aus einem Guss.

Abschied nach acht Jahren

Die Agentur in Berlin war acht Jahre lang für CFP tätig. Im vergangenen Jahr, 2016, hat das Unternehmen für Fisherman's Friend eine große Marktforschungsstudie durchgeführt, um den Status Quo zu überprüfen, die strategische Positionierung der Marke neu zu definieren. Fisherman's Friend ist eine der bekanntesten Süßwarenmarken der Welt. Das Hustenbonbon wird in über 100 Ländern vertrieben, Deutschland ist der größte Absatzmarkt.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.