
Brand Diagnostics: Schoki triff Music: Was sich Ritter Sport und Apple Music von der Kooperation versprechen
Mit einer Kooperation versucht Ritter Sport, seine Marke emotional aufzuladen. Doch was fehlt, ist die Geschichte dahinter.
Fast Moving Consumer Goods (FCMG) nennt man Konsumgüter des alltäglichen Bedarfs, die im Handel in hoher Rotation umgesetzt werden (Schnelldreher) – wie Nahrungsmittel, Getränke, Tabak, aber auch Körperpflege- und Putzmittel. Die Konsumgüterfirmen gehören zu den größten Werbungtreibenden in Deutschland: 867 Mio. Euro gab Procter & Gamble 2016 in Deutschland für Werbung aus, gefolgt von Ferrero , L’Oréal, Beiersdorf, Henkel, Unilever, Reckitt Benckiser und Coca Cola. W&V zeigt die Werbestrategien der Firmen.

Mit einer Kooperation versucht Ritter Sport, seine Marke emotional aufzuladen. Doch was fehlt, ist die Geschichte dahinter.

Statt Produktargumenten setzt die Marke auf Emotion und Ritual: Abendbrot als Erlebnis, Communitys als Hebel. Das Social-Media-Highlight überzeugt mit hochkarätiger Besetzung und Retro-Charme und macht den Jahresstart zum Markenturbo für Rügenwalder.

Netto Marken-Discount öffnet mehr als 7.000 Instore-Screens für programmatische Buchung. Targeting nach Verfügbarkeit und klare Freigaben helfen, doch die Messung wird zur spannenden Nagelprobe.

Sparlaune, Preisdruck, KI im Checkout, Social Commerce als Umsatzkanal: Retail-Expertin Sandra Meurer erklärt im W&V-Interview, welche Entscheidungen 2026 wirklich zählen und wo Tempo gefragt ist.

Wilkinson Sword steigt groß in die Formel 1 ein und wird Partner des Atlassian Williams Formel-1-Team. Im Gespräch erklärt Marketingchef Jonathan Norman, wie Präzision, Markenführung und Messbarkeit dabei zusammenspielen.

Die langjährige Coca-Cola-Managerin Sedef Salingan Sahin bekommt die neu geschaffene Position als Chief Digital Officer. Dafür musste der CFO Kompetenzen an sie abgeben sowie an den CMO. Für beide heißt es ab sofort: Schluss mit Reibungsverlusten zwischen Marketing, Vertrieb und Handel, dafür mehr Umsatzwirkung an allen Touchpoints.

Mit seinem globalen App-Relaunch rückt der Lieferdienst Wolt Produkte des täglichen Lebens ins Zentrum der Nutzung. Der Schritt verändert nicht nur die Navigation, sondern verschiebt Sichtbarkeit, Vergleichbarkeit und den Moment der Kaufentscheidung.

Co-Creations sind im FMCG-Bereich selten, belastbare Zahlen noch viel seltener. Die DMK-Marke Milram hat im Rahmen einer Creator-Kooperation erstmals Creator-Ownership in der Produktentwicklung verankert. Wie sich diese Zusammenarbeit auszahlt, erklärt Marketing Director Nicole Liedloff.

Für dm ist es das derzeit wichtigste Projekt: dm-med, die neue Marke für Gesundheitsangebote. Dazu zählt auch der Verkauf rezeptfreier Medikamente online, der diese Woche startet. Die Drogeriekette wird damit zum Vorbild in Sachen strategischer Markenentwicklung jenseits des etablierten Business.

Die Handelsverband HDE erwartet zu Weihnachten gewohnt steigende Umsätze, doch die Konsumenten planen zurückhaltender und wiegen ihre Kaufentscheidungen stärker ab als zuvor. Sean Evers von Pipedrive erläutert, wie Vertriebsteams mit personalisierten Erlebnissen, flexiblem Timing und KI trotzdem Abschlüsse erzielen.

SharkNinja setzt bei Heidi Klum nicht auf einen einzelnen Spot, sondern auf ein Serienformat. Der Case zeigt, wie Marken Promis heute anders nutzen und weshalb fortlaufende Inhalte für den Markenaufbau von Challenger-Brands wichtiger werden.

Eine Webnetz-Analyse zeigt, wie stark Parfümerien auf Social Media wirklich performen. Douglas ist stark bei TikTok und Instagram, Flaconi glänzt auf Facebook. Doch einer ist stärker: Influencer Jeremy Fragrance.

Der Handel experimentiert so intensiv mit KI wie kaum eine andere Branche, doch laut MIT-Studie schaffen 95 Prozent der Projekte nie den Sprung in die Praxis. Woran das liegt und warum ausgerechnet fehlende Datenkompatibilität der wichtigste Engpass für skalierbare KI-Prozesse werden könnte, erklärt 7Learnings-Gründer Felix Hoffmann im Interview.

Das neue COMvergence New Business-Barometer zeigt, dass Marken ihre Mediabudgets weiter sehr stark neu sortieren. Welche Agenturen profitieren, wo Budgets wechseln und welche Muster sich daraus für 2026 ablesen lassen.

Weil Werbepreise steigen und das Engagement sinkt, wirkt der Black Friday zunehmend wie Geldverschwendung. Alex Stil vom Werbedienstleister Verve erläutert im Interview, welche Zeitfenster wirklich tragen und wo Marken unnötig Budget verbrennen

Beide Ketten setzen auf Gesichter aus Social Media. Während Burger King jedoch prominente Testimonials engagiert, punktet Glückspilz mit Corporate Influencerinnen aus dem Team. Zwei Wege, die Gen Z zu erreichen, aber ähnlich erfolgreich. Entscheidend ist die Passung zum Markenkern – und die Brücke von Entertainment zu Abverkauf.

Nach drei Monaten hat es Opa Werner vom Internet-Phänomen zum Testimonial geschafft - dank Lidl. Er verkörpert damit beispielhaft die Markenstrategie des Discounters. Lidl springt blitzschnell auf Internet-Phänomene auf und macht aus organischen Trends planbare Viralität. Über 57.000 Likes in einer Woche auf TikTok und Insta beweisen, dass der Plan aufgeht.

Nach drei Jahren Pause arbeitet Hochland wieder mit pilot und rückt Media und Strategie enger zusammen. Die Rückkehr steht für eine Neuausrichtung, bei der datengetriebene Planung und strategische Beratung künftig stärker ineinandergreifen sollen.

Coca-Cola lässt erneut den Weihnachtsspot per KI kreieren. Ob sich die Marke damit einen Gefallen tut? Denn die Sentiment-Analyse zeigt eindeutige Warnsignale. Die Kampagne wird als Kostensenkungsmaßnahme wahrgenommen, die künstlerische Qualität ignoriert. Ein Warnsignal für Marken.

Wenn Crunch auf Comedy trifft, wird aus einem Traditions-Snack ein Popkulturmoment. Mit der Integration von ErdnußLocken in den neuen Stromberg-Film verknüpft Lorenz Marke und Unterhaltung auf ungewöhnliche Weise. Im Interview erklärt Marketingchefin Andrea Spielmann, wie Humor, Produkt und Storytelling zusammenwirken.

Mit der Kollektion zum Kinofilm „Wicked 2“ spricht Deichmann sowohl Eltern an, die das Musical kennen, als auch ihre Kinder. Zwei bekannte Creators geben der Social-first-Kampagne ihr Gesicht und sollen die Community aktivieren. Ähnlich wie bei den Paw-Patrol-Sneakern, aber doch ganz anders.

Trotz deutlich kleinerer Followerzahl erzielt Lap die bessere Resonanz. Lap nutzt Storys, um täglich präsent zu sein, und Reels, um neue Menschen zu erreichen. Starbucks postet seltener – und bleibt blasser. FMCG-Marken können daraus einiges ableiten für Awareness und Abverkauf.

Die aktuelle Zeitreise-Kampagne ist mehr als emotionales Storytelling: Sie soll die Lücke zwischen traditionellen Rotbäckchen-Käufern und jungen Familien schließen. Brand Communication Managerin Kim-Marie Schuster erklärt im Interview, warum die TV-Rückkehr strategisch notwendig war und warum auch Männer zur neuen Zielgruppe gehören.

Was sind die Ingredienzien, damit aus einem regionalen Kräuterlikör eine globale Lifestyle-Marke wird? Zuallererst das ikonische Design: kantig und mit Hirsch. Dazu Cultural Marketing – vom Fußballtrikot bis zum Festival-Sponsoring. Heute hat Jägermeister eine herausragende Stellung in der Nachtkultur. Und feiert das mit einer beispielhaften Kampagne.