Unilever :
Nur noch halb so viele Agenturen für Unilever

Das groß angekündigte Sparprogramm bei Unilever wird auch erhebliche Auswirkungen auf die Agenturen haben, die für den Konsumgüter-Multi arbeiten.

Text: Markus Weber

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Unilever will konzernweit die Effizienz deutlich erhöhen.
Unilever will konzernweit die Effizienz deutlich erhöhen.

Der Konsumgüter-Riese will bis 2019 nur noch halb so viele Agenturen beschäftigen wie bislang. Das kündigte Unilever-Finanzchef Graeme Pitkethly jetzt gegenüber Investoren an. Damit wird das groß angekündigte Sparprogramm des niederländisch-britischen Konzerns auch massive Auswirkungen auf die für Unilever tätigen Agenturen haben.

Unilever arbeitet bis dato angeblich mit weltweit 3000 Agenturen zusammen. Dazu gehören Ogilvy & Mather, 72andSunny, Bartle Bogle Hegarty, R/GA und hierzulande auch Häuser wie GGH Mullen Lowe oder Dokyo aus Hamburg.

Unilever möchte seine Werbeausgaben bis 2019 um 30 Prozent zurückfahren. Das Unternehmen gehört bisher zu den größten Werbekunden weltweit. Für Deutschland wies Nielsen von Januar bis Dezember 2016 Bruttospendings in Höhe von rund 208 Millionen Euro aus - was im Vergleich zum Vorjahr allerdings bereits einem Minus von 16 Prozent entsprach.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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