Gastbeitrag von Stefan Wegner :
Scholz & Friends: Jetzt spricht der Chef von Gerald Hensel

Stefan Wegner ist Geschäftsführer bei Scholz & Friends Berlin und damit der Chef von Gerald Hensel, dessen Auseinandersetzung mit der konservativen Blog Plattform "Die Achse des Guten" die Branche polarisiert und zu massiven Angriffen auf die Agentur geführt hat. Hier ist seine Sicht der Dinge.

Text: W&V Redaktion

14. Dec. 2016 - 189 Kommentare

Stefan Wegner ist Partner der Scholz & Friends Group und Geschäftsführer von Scholz & Friends Berlin.
Stefan Wegner ist Partner der Scholz & Friends Group und Geschäftsführer von Scholz & Friends Berlin.

Stefan Wegner ist Geschäftsführer bei Scholz & Friends Berlin und damit der Chef von Gerald Hensel, dessen Auseinandersetzung mit der konservativen Blog Plattform "Die Achse des Guten" die Branche polarisiert und zu massiven Angriffen auf die Agentur geführt hat. Hier ist seine Sicht der Dinge.

Für Meinungsfreiheit und Respekt

von Stefan Wegner

Scholz & Friends hat sich die Initiative #keingeldfürrechts nicht ausgedacht und sie auch nicht unterstützt. Sie ist eine Idee von Gerald Hensel, der bei uns seit vielen Jahren einen tollen Job macht. Er ist ein sehr guter Digitalstratege, ein politischer Kopf und Querdenker. Wahrscheinlich gibt es wenige Menschen in unserer Agentur, die sich nicht schon einmal mit Gerald gestritten haben (und nachher wieder vertragen). Gerald hat uns nicht um Erlaubnis gefragt, bevor er seine Initiative gestartet hat. Er hat es aus Überzeugung getan.

Von der starken Resonanz der Aktion waren wir alle, auch Gerald, überrascht. Viele Unternehmen reagierten sehr schnell und positiv auf den Hinweis, ihre Werbeumfelder zu überprüfen. Aber auch die Kritiker und Betroffenen meldeten sich sofort und lautstark zu Wort. Der "Shitstorm" erfasste Gerald selber und sehr schnell auch Scholz & Friends. Wir sammelten innerhalb weniger Tage über 2.000 negative Bewertungen auf Facebook. Wir wurden beschimpft als "ekelhafte Denunzianten" und "Propaganda glorifizierende Giftzwerge". Wir bekamen Drohanrufe in der Agentur. Unsere Kunden erhielten massenhafte Mails mit Boykottdrohungen in Bezug auf ihre Produkte sowie der Aufforderung, das Vertragsverhältnis mit Scholz & Friends zu kündigen. Gerald bekam Morddrohungen.

Wir haben uns in dieser Situation als Arbeitgeber hinter Gerald gestellt. Warum? Im Namen der Meinungsfreiheit versuchen die Gegner der Aktion einen unserer Mitarbeiter mundtot zu machen ("Schmeißt ihn sofort raus!"). Im vermeintlichen Kampf gegen einen Boykott freier Medien rufen sie selber zu einem Boykott unserer Agentur und unserer Kunden auf. Zur angeblichen Verteidigung der Demokratie verwenden sie Mittel der Einschüchterung, Bedrohung und Beleidigung. Das ist menschenfeindliches und undemokratisches Verhalten. Und dagegen stellen wir uns. Wir machen uns damit aber ausdrücklich nicht zum Absender der kontrovers diskutierten Aktion.

#keingeldfürrechts ist provokant und hat an einigen Stellen unnötig provoziert. Geralds Reaktionen auf die ersten Anfeindungen waren überzogen und beleidigend. Die Aktion war nicht konsistent bei der Nennung der betroffenen Medien. Zunächst wurde Achgut.com als Beispiel für ein rechtspopulistisches Medium erwähnt, auf der "Blacklist" hingegen ausdrücklich ausgeklammert. Ein liberal-konservatives Medium wie "Tichys Einblick" stand ohnehin nie in der Kritik oder auf der Liste. Die Liste selber, erstellt von den Initiatoren der Aktion, ist subjektiv. Wann ist rechts zu rechts? Und natürlich ist darüber zu streiten, ob der von dieser Initiative gewählte Weg über die Ansprache von Werbetreibenden der beste ist, eine Diskussion anzustoßen.

Scholz & Friends hätte diesen Weg nicht gewählt. Aber dennoch: Im Rahmen der Meinungsfreiheit ist diese Aktion legitim und muss auszuhalten sein. Sie findet im öffentlichen Raum statt. Sie ruft zur freien Meinungsbildung auf. Sie stellt sich zur Diskussion. "Demokratie ist eine ständige, gegenseitige Zumutung" schreibt Roland Tichy. Das stimmt. Auch in diesem Fall.

Für uns waren die vergangenen Tage so eine Zumutung. Scholz & Friends wurde mit unendlich vielen falschen Behauptungen überschüttet: von der Verschwörungstheorie mit Hinweis auf unsere Regierungskunden bis zur falschen Unterstellung, Initiator von Boykottaufrufen zu sein. Das sind wir nicht und werden es auch in Zukunft nicht sein.

Was wir aber sind, ist eine Agentur, die für eine freie und angstfreie Meinungsäußerung eintritt. Und für eine offene Gesellschaft, in der kontrovers gestritten werden kann, ohne dass der persönliche Respekt im Umgang miteinander verloren geht.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

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50 Kommentare

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Anonymous User 29. Dezember 2016

Ich habe selbst Erfahrung in der Werbebranche und kann mir daher eine Beurteilung bilden: Gerald Hensel ist ein hervorragender Werber und wissenschaftlich ausgebildeter Digitalstratege, der nach allen zugänglichen Informationen seine Aufgaben bei Scholz & Friends stets zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt hat. Zwar zuweilen wohl etwas schwierig in der Interaktion, war sein Verhalten gegenüber dem Kollegenkreis und mit Vorgesetzten stets einwandfrei. Seine Aktion keingeldfürrechts verdient ganz offenkundig mehr Akzeptanz als Ablehnung. Aufgrund seiner exzellenten Fachkenntnisse, seines stets hohen Engagements und seiner insgesamt überzeugenden, vorbildlichen Persönlichkeit sollte Gerald Hensel rasch wieder (neue) Führungsfunktionen in der Werbebranche einnehmen. Dies ist meine ehrliche Meinung, die ich hier mitteilen möchte.

Anonymous User 21. Dezember 2016

Es wird täglich schlimmer, schreibt Stefan Schmidt am 20.12.2016 und hält es für möglich, dass S&F wegen dieser Angelegenheit von seinem Mutterkonzern WPP abgestoßen werden könnte.

http://de.blastingnews.com/wirtschaft/2016/12/scholz-friends-affare-wann-greift-der-mutterkonzern-wpp-endlich-ein-001338003.html

http://de.blastingnews.com/wirtschaft/2016/12/scholz-friends-es-wird-immer-schlimmer-001340435.html

Diese Angelegenheit sollte möglichst bald zum Abschluss kommen. Es könnte tatsächlich noch schlimmer kommen. Auf den Blogs „Achse des Guten“ und „Tichys Einblick“ schreiben nicht nur bekannte Fachwissenschaftler, sondern auch (frühere) Bundestagsabgeordnete und andere Politiker. Sie dürften es durchaus nicht schätzen, wenn ein (damals noch nicht ehemaliger) Mitarbeiter von S&F versucht, ihnen diese Möglichkeit zu nehmen. Für sie bleibt die Aktion mit S&F verbunden. CSU-Generalsekretär Scheuer hat Herrn Hensels Aktion bereits am 14.12.2016 kritisiert.

Es reicht nicht, wenn S&F sich jetzt auf Facebook von der Aktion distanzieren. Die Blogs müssen auch finanziell entschädigt und wieder in die Lage versetzt werden, in der sie vor Herrn Hensels Aktion waren.

Anonymous User 20. Dezember 2016

Zur versuchten Zensur am GG vorbei ist alles (mehrfach) gesagt. Zu Scholz und Friends gibt es aber eine weitere Anekdote, die ins Bild passt (nahe bei den Mächtigen, fern der Bürger): Auf change.org wurde eine Kampagne gegen S&F gestartet, da S&F über Hinterzimmergespräche erreicht hatten, den Zeise-Parkplatz in HH-Ottensen zu ihrer Bürobebauung zu erhalten (zu einem Preis unter Marktwert). Der eigentliche vorherige Verwendungszweck waren aber Sozialwohnungen. Peinlicher Laden!

https://www.change.org/p/hey-scholzfriends-bleibt-in-der-hafencity-bezahlbare-wohnungen-statt-b%C3%BCrokomplex-gentrifizierung/u/10666461

Anonymous User 17. Dezember 2016

Einen hab ich noch:
Herr Hensel wiederholte ja immer wieder gebetsmühlenartig, er habe ja nicht zu einem Boykott aufrufen, sondern lediglich Marketingleute darüber informieren wollen, dass sie möglicherweise ihren Marken schaden, wenn sie im falschen Umfeld werben.
Da stellen sich mir einige Fragen:

1. Sollte dies tatsächlich das Ziel sein - warum ruft man öffentlich dazu auf, die Unternehmen diesbezüglich zu kontaktieren? Und wenn diese Kontaktaufnahme auch noch öffentlich für jedermann sichtbar geschieht - weist man damit nicht erst recht die Öffentlichkeit darauf hin, dass das Unternehmen "bei Rechten" wirbt? Wieso sollte sich das Unternehmen dann darüber freuen?

2. Ist das nicht sowieso von vornherein die Aufgabe der Werbeagentur, ihre Kunden entsprechend zu beraten? Wieso musste Scholz & Friends - Kunde Innogy erst von einem Dritten darauf hingewiesen werden, dass sie "bei Rechten" werben? Machen Scholz & Friends ihre Arbeit nicht richtig? Ist nicht das schon geschäftsschädigend für Scholz & Friends? Immerhin hätten Hensel bzw. seine Kollegen das für den eigenen Kunden doch diskret regeln können / müssen?
3. Wieso sollte Hensel überhaupt die Kunden anderer Werbeagenturen unterstützen und vor Schaden bewahren wollen? Ist nicht auch das wieder geschäftsschädigend für seinen Arbeitgeber?

Wie Achgut.com gezeigt hat, hat Hensel schon im November seine Crowd gefragt „Wer liest denn gute, überzeugende konservative/gemäßigt rechte Medien, denen man folgen kann, um die eigene Echo-Chamber zu durchstechen. Am Ende wird man ja vielleicht doch selbst auch noch schlauer und schärft seine eigene politische Gedankenwelt.“. Offensichtlich geschah das nicht, weil er seine "Echo-chamber" durchbrechen wollte. Er wollte sich ein Medium suchen, gegen welches er seinen Shitstorm starten würde.

Nicht zuletzt entlarvt schon der Name der Aktion "#KeinGeldFürRechts", dass es nicht darum geht, werbende Unternehmen zu schützen, sondern einzig und allein um einen Werbeboykott.

Die Behauptung, es ginge ihm darum, Marken zu schützen, entlarvt sich dadurch als LÜGE. Er ist nichts anderes als ein DENUNZIANT.

Anonymous User 16. Dezember 2016

Was lehrt uns das ganze: Denunziere niemals Denunzianten.
Schon gar nicht in Zeiten der Hysterie.
Aber eigentlich sind dies alles alte Hüte. Der tragische Held ist auf jeden Fall der Hensel in dieser Posse.

Anonymous User 16. Dezember 2016

Nein, das werden wir jetzt mal nicht wieder duldsam und Laissez-faire an uns vorbeischrammen lassen, als wären wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Dieser Gerald Hensel von Scholz & Friends hat nun seinen Job verloren. Der Bumerang-Effekt in Reinkultur. Aber anstatt nun mal die Wurfhand ruhig zu halten, jammert Hensel darüber bei Stern.de. Jammert, er würde beschimpft werden, bekäme Morddrohungen und müsse sich verstecken. Er sei „in einem Hotel an einer Stelle, die nicht in Berlin ist.“

Wen das interessiert? Niemanden. Diese konstruierte Opferrolle ist beschämend. Das müssen auch die Herren bei Scholz kapiert haben und haben ihn gehen lassen: üblicherweise die vornehme Art und Weise sich von einem unliebsamen Mitarbeiter so schnell wie möglich zu trennen.

Hensel plaudert, „Menschen arbeiten sich durch insgesamt 22.000 meiner oft politischen Tweets, um mich dann in Foren als Antisemit zu zeichnen. So startet dann die nächste Angriffswelle“. Ob das so ist, wird zu klären sein. Aber positiv darf doch zunächst erwähnt werden, dass man sich mit Herrn Hensels umfangreichem Werk beschäftigt. Und 22.000 Tweets zu durchforsten, die wie bei vielen anderen Twitterern auch eine Menge Nonsens enthalten – aller Ehren wert, wer sich diese Mühe überhaupt macht.

Nun hätten das viele Interessierte auch gerne auf Facebook oder auf Hensels privater Website getan, mal nachgeschaut, mal investigiert, was er da so fabriziert hat über die Jahre. Aber da hat Gerald Hensel längst den Reißwolf eingeschaltet und ließ virtuelle Papierschnitzel regnen – eine Mini-Konfettiparade abgekupfert von der viel größeren 1990 in der Normannenstraße.
... ...
... ...
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/gerald-hensel-ich-bin-wahrscheinlich-nicht-gott/

es würde ein Schuh draus, warum er Broder übest angreift, als "rechtsradikal" tituliert, wenn er tatsächlich Antisemit sei. Jeder mache sich sein eigenes Bild

http://imgur.com/gallery/wNVSf

ziemlich übel, ziemlich antisemitisch...

wie oben die typische Täter/Opfer Umkehr, billig!

Anonymous User 16. Dezember 2016

Sehr geehrter Herr Wegner,

warum möchten Sie eigentlich Demokratie und Meinungsvielfalt in diesem Land abschaffen? Was haben Sie gegen die Demokratie? Hat Ihnen die Deutsche Geschichte mit zwei Diktaturen im 20. Jahrhundert nicht gezeigt, was für katastrophale Folgen eine Abschaffung der Meinungsfreiheit hat, so wie Sie und Ihre (ehemaligen) Mitarbeiter das anstreben? Glauben Sie allen ernstes, dass die von Ihnen geplante Diktatur anders verlaufen wird? Ich fasse es einfach nicht. Ich dachte immer, tumbe rechtsradikale sind die eigentliche Gefahr für die Demokratie. Ich wurde eines besseren belehrt. Leute wie Sie, sind viel schlimmer, weil sie im Schafspelz daher kommen und angelblich "antifaschistisch" sind. Dabei bedienen Sie dich genau derer Strategie und Methoden. Ich hoffe, die Mehrheit der Bürger erkennt, was Sie im Schilde führen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie zur der Einsicht kommen, dass Ihr faschistisches Treiben ein Irrweg ist und Sie sich lieber für Demokratie und Meinungsfreiheit einsetzen.

Demokrat

Anonymous User 15. Dezember 2016

zum Abschluss & auf Wiedersehen:

Ein Mitarbeiter von Scholz & Friends beruft sich auf seine Meinungsfreiheit, als Werbekunden aufrief, die Achse des Guten und Tichys Einblick zu boykottieren. Jetzt stehen Schadenersatzleistungen für die negativen wirtschaftlichen Folgen auf der Agenda.

Nach Tagen der schmutzigen Kampagne gegen die Achse des Guten und Tichys Einblick hat sich der Arbeitgeber Scholz & Friends zumindest ein wenig von seinem umstrittenen Mitarbeiter distanziert. Nun verkündet dieser Mitarbeiter in einem (Verlautbarungs)-Interview mit dem stern stramm, dass er sich von Scholz & Friends getrennt hätte. Nach seinem „Erfolg“, als er den seine rechtswidrige Kampagne sieht, möchte er zu neuen Ufern aufbrechen, zum weiteren Kampf gegen das Böse. Er sieht sich nun selber als Opfer seiner eigenen Twitter-Kampagne respektive als Opfer der Reaktionen darauf.

Aus der Not versucht der Mitarbeiter eine Tugend zu machen und zu retten, was für ihn zu retten ist. Tatsächlich verhält es sich nämlich so, dass er durch sein Verhalten Scholz & Friends zu einer fristlosen Kündigung seines Arbeitsverhältnisses veranlasst hat, der er selbst und die Agentur mit seinem „freiwilligen“ Ausstieg bei Scholz & Friends jetzt zuvor gekommen sind. Neben den Voraussetzungen einer fristlosen Kündigung liegen, wie meistens in solchen Fällen, die Voraussetzungen für Schadenersatzverpflichtungen des Mitarbeiters und, soweit sich die Agentur dessen Verhalten zurechnen lassen muss, auch Schadenersatzverpflichtungen auch der Agentur selber vor.

Boykottaufrufe sind rechtswidrig und dabei ist es unerheblich, ob derjenige, der zum Boykott aufruft, mit allerlei Drumherumreden versucht, das Wort Boykottaufruf zu vermeiden. Entscheidend ist, wie immer im Recht, bei der Auslegungen von Willenserklärungen und anderen Äußerungen die Außensicht, nämlich wie der berühmte verständige Dritte die ziemlich hasszerfressene Aktion des Scholz &Friends-Mitarbeiters verstanden hat und verstehen musste. Aus dieser Sicht eines unbeteiligten Dritten gibt es vorliegend keinen Zweifel, dass der Scholz & Friends-Mitarbeiter mit seiner Initiative #keingeldfürrechts eine sehr üble Boykottnummer hingelegt hat. Seine Vertuschungsversuche machen seinen Boykottaufruf noch ekelhafter.

Prima facie: Etliche der in der werbenden Wirtschaft für die Auftragsvergabe zuständigen Mitarbeiter haben nervös und prompt reagiert und auf die Kampagne des Scholz & Friends-Mitarbeiters hin ihre Agenturen angewiesen, entgegen den marktüblichen Spielregeln, die Werbung bei der Achse des Guten und auch bei Tichys Einblick zurück zu ziehen. So gefährlich sind Boykottaufrufe in so gefährlichen politischen Stimmungslagen.
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http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/das-wird-man-ja-wohl-noch-twittern-duerfen/

Anonymous User 15. Dezember 2016

Schon sehr vermessen: Hensel wird Meinungsfreiheit zugestanden, anderen hingegen nicht.
Die Aktion KeinGeldFürRechts ist eindeutig die neue Version von KauftNichtBeiJuden.
Ihre Aktion ist nur eins: Ekelhaft!

Anonymous User 15. Dezember 2016

@Bärbel Schneider

ich adressiere jetzt Sie stellvertretend, weil sie wie viele andere dem Irrtum aufgesessen sind, dass es sich

a) um Kunden von S&V handelt, die Herr Hensel mit Exklusivwissen zum Boykott aufgefordert hat. Möglicherweise sind bei der Bannerwerbung auch Kunden von S&V dabei gewesen aber das tut eigentlich nichts zur Sache, denn

b) die Kunden von S&V kaufen Kreativleistung keine Bannerwerbeplätze. Letzteres kauft man bei Mediaagenturen und diese empfehlen oder entscheiden, wo diese Banner platziert werden. Insofern wäre eine Kundenkartei auch völlig unerheblich, selbst wenn sich Herr Hensel daraus bedient hätte.

Was bei der ganzen Debatte leider in den Hintergrund getreten ist, dass genannte Mediaagenturen ihren Job teils automatisch machen lassen, womit dann ein Banner in einem Werbeumfeld erscheint, in dem die Marke eigentlich nicht werben möchte. Daher sind Blacklists in dieser Buchungspraxis auch notwendig, denn irgendwie muss man dem Algorithmus ja Regeln vorgeben. Die Debatte dazu ist längst überfällig und in diesem ganzen rechts-links-Fingerpointing der letzten tage leider viel zu kurz gekommen.

Anonymous User 15. Dezember 2016

"#keingeldfürrechts" klingt für mich arg nach "kauft nicht bei Juden". Das ist der gleiche Tenor wie bei Lobo's "Zorn der Zivilisierten". Das ist das Verfolgen Andersdenkender. Wenn Andersdenkende wieder verfolgt und bestraft werden ist es nicht mehr weit bis Nürnberg. Im letztne Jahrhundert wurde den Deutschen diese Lektion auf eindrückliche Weise erteilt. Wenn ich mir die aktuelle politische Situation hierzulande anschaue dann wird es wohl nicht mehr lange dauern bis diese Lektion erneuert wird. Gute Nacht, Deutschland.

Anonymous User 15. Dezember 2016

@ Patrick V

Ob die Einnahmen durch die neuen Patenschaften den Verlust decken, der durch das Wegbrechen der Werbeeinnahmen entstanden ist, weiß ich nicht.

Aber ich weiß, dass es nicht um um Rache, sondern um die Verteidigung der Meinungsfreiheit geht. Das mag für Sie vielleicht zu pathetisch klingen. Aber es gibt wirklich genug Bürger, denen an ihren Grundrechten und eben besonders an der Meinungsfreiheit so viel liegt, dass sie sich gegen Versuche wie den des Herrn Hensel, sie einfach durch Entzug der materiellen Basis mundtot zu machen, verteidigen. Sicher nicht immer sachlich und höflich genug, was absolut abzulehnen ist, aber das gilt für beide Seiten.

Sehr bedauerlich, dass Herr Hensel keine Einsicht zeigt ("Ich habe nichts falsch gemacht.") Aber das ist seine Sache bzw. die seines neuen Arbeitgebers.

Ich vermute, dass Scholz & Friends jetzt auch ihren Werbekunden das mitteilen, was Herr Wegner ohnehin in seinem Text schreibt: Dass sie Herrn Hensels Aktion weder ausgedacht noch unterstützt haben (Herr Hensel also die Kundendatei wohl mißbräuchlich verwendet hat) und seine Übereilung und den Ärger bedauern, der dadurch auch für die Kunden entstanden ist.

Wenn auf diese Weise der Status quo ante für die beiden Blogs wiederhergestellt ist, also die Onlinewerbung auf den Blogs wieder wie zuvor läuft, läßt sich eine juristische Auseinandersetzung und damit weiterer Imageschaden für Scholz & Friends vielleicht noch vermeiden.

Inhaltlich dürfte ein solches Statement für die Agentur kein Problem sein, da ja sogar Herr Hensel - wie man lesen konnte - die beiden Blogs offenbar ausdrücklich von seinem Boykottaufruf ausgenommen hat. Ich frage mich nur, wieso sie dann dennoch boykottiert worden sind. Aber wenn das Problem nicht mehr besteht, wäre das auch egal.

Anonymous User 15. Dezember 2016

@ "antifa" komiker

nicht immer von sich auf andere schliessen

&

Ursache und Wirkung vertauschen

cu

Anonymous User 15. Dezember 2016

"Als aber der Vorgang im Netz bekannt wurde, stieg die Bekanntheit des Blogs stark an. Viele Menschen setzten sich für die Meinungsfreiheit ein, indem sie eine Patenschaft für die Achse übernahmen."

Na dann ist doch alles gut! Dann verstehe ich den Grund des Shitstorms noch viel weniger, denn dann hat Hensels Aktion der Webseite sogar gut getan, Onlinewerbung bringt eh viel weniger Geld ein als Patenschaften oder Bezahlabos, da hat er innerhalb kürzester Zeit die Einnahmequellen der Webseite reformiert. :-)

Dann ging es nur um Rache?

Erbärmlich!

Anonymous User 15. Dezember 2016

@Patrick V

Pssst, nicht so viel aus dem Nähkästchen plaudern.

Am Ende wird der von Broder & Co so hübsch in Marsch gesetzte Shit-Storm von Wutbürgern mit hochroten Köpfchen noch frühzeitig versiegen. ;)

Und die sind ja genau der Beleg wie richtig Hensel in seiner Einschätzung liegt mit seiner These es sei dringend an der Zeit, dass sich Werbetreibende dafür sensibilisieren lassen, keine Banner mehr auf rechten Websites zu buchen.

Was hier in Endlosschleife als Brodersche Empörungswelle ohne inhaltliche Relevanz rumschwappt, spricht für sich und überzeugt wie von selbst.

Anonymous User 15. Dezember 2016

Patrick V
Wie schon in anderen Beiträgen dargestellt, legt Herr Hensel nur die Spur, der dann andere folgen. Er listet angeblich rechtsradikale („rechte“, „rechtspopulistische“ – wie Sie wollen) Medien auf, die radikale Meute im Netz besorgt mit einem Shitstorm den Rest. Eine bewährte Methode, die auf jeden Fall geschäftsschädigend ist. Welches Unternehmen möchte sich dem freiwillig aussetzen? Da setzt man lieber im vorauseilenden Gehorsam die indizierten Medien auf die blacklist, vielleicht auch unabhängig von seiner persönlichen Meinung.

Die Verbreitung dieser Angelegenheit im Netz konnte der „Achse des Guten“ nicht mehr schaden, sondern nur nutzen: Am 23.11.16 hat Herr Hensel seinen Aufruf gestartet, am 9.12. hatten bereits alle Anzeigenkunden die „Achse“ auf die blacklist gesetzt. http://www.achgut.com/artikel/scholz_und_denunzianten_eine_kleine_chronologie_der_zufaelle
Als aber der Vorgang im Netz bekannt wurde, stieg die Bekanntheit des Blogs stark an. Viele Menschen setzten sich für die Meinungsfreiheit ein, indem sie eine Patenschaft für die Achse übernahmen.

Die dislikes mögen für die Agentur ohne Belang sein, aber der Name „Scholz & Friends“ bleibt nun auf Dauer mit Begriffen wie „Gesinnungspolizei“ und „linker Meinungsterror“ verbunden. Ich zweifle, ob das auf längere Sicht und gerade in Hinblick auf die politische Entwicklung in unserem Land (auch „Rechtsruck“ genannt) für die Agentur vorteilhaft ist.

Anonymous User 15. Dezember 2016

g.h. ist RAUS bei scholz&

"Ja. Die Firma steht rückhaltlos hinter mir. Dennoch habe ich mich entschlossen, mein Vertragsverhältnis mit Scholz & Friends zu beenden. Nicht weil ich denke, ich hätte etwas falsch gemacht. Ich habe alles richtig gemacht. Aber der Erfolg war insgesamt so groß, dass ich mich für zukünftige Ideen selbst freier machen muss - und meinen Arbeitgeber auch. In dieser einen Woche haben sich Menschen demaskiert. Wer bisher noch nicht den Schuss gehört hat, da kann ich nur sagen: Guckt mal, was hier passiert."

stern iview

Anonymous User 15. Dezember 2016

Sehr geehrter Herr Wegner,

eine Frage: Wenn Herr Hensel - wie Sie schreiben - die "Achse des Guten" und "Tichys Einblick" gar nicht boykottieren wollte, warum wendet er sich nicht an Ihre Kunden und klärt den Irrtum auf?

Auf Ihrer Facebook-Seite können Sie sehen, dass offenbar die Mehrheit der Nutzer Hensels Aktion nicht in Ordnung findet. Darunter sind sicher auch solche, die die politische Ausrichtung der "Achse" und des "Einblicks" nicht teilen, aber die Meinungsfreiheit verteidigen wollen, die sie durch Ihren Mitarbeiter gefährdet sehen.

Auch wenn Sie die Angelegenheit aussitzen können, wird die Affäre mit dem Namen Ihrer Agentur verbunden bleiben - um so mehr, je länger die Angelegenheit noch andauert und je mehr davon erfahren.

Und deren Zahl wächst von Tag zu Tag:

https://www.welt.de/wirtschaft/article160292056/Scholz-Friends-geht-auf-Abstand-zu-keingeldfuerrechts.html
https://www.fischundfleisch.com/julbing/meinungsfreiheit-und-die-achse-des-schlechten-29162

Wäre es jetzt nicht an der Zeit, die Bremse zu ziehen?

Anonymous User 15. Dezember 2016

"... Insofern erschließt sich mir der Sinn des Shitstorms so gar nicht. Die Chance den entsprechenden Webseiten zu helfen, verringert sich mit jedem Artikel und jeden Kommentar."
@Patrick V: Habe Ihr Statement mit Interesse gelesen, nur begreife ich nicht so ganz, was Sie damit empfehlen? Nichts tun und Herrn Hensel machen lassen?

Anonymous User 15. Dezember 2016

Hensels Aktion hat Broder vor allem finanziell extrem weh getan. Deshalb tritt er jetzt immer weiter nach und aktiviert seine Crowd zu diesem Shit-Lüftchen. Seine Hoffnung, dass er Paten findet, die sein ihm bleibendes Medium mitfinanzieren wird endlich sein.

Anonymous User 15. Dezember 2016

@Petra Simons:
Danke für Ihre Worte, Sie sprechen genau meine Bedenken an:

Denn wenn das "handwerkliche Niveau" der "Meinungsmanipulationsagentur" Scholz & Friends tatsächlich so mies ist, wie Sie es darstellen, wie groß kann dann der Einfluss (oder Boykottaufruf) tatsächlich noch auf die werbenden Kunden gewesen sein?
Merken Sie nicht, wie Sie alle die Intelligenz der Advertiser stark unterschätzen? Glauben Sie wirklich, die Werbung auf diesen Webseiten würde sofort ohne eigene Recherche gestoppt werden, nur weil ein handwerklich schlechter, dahergelaufener Werber zum Boykott aufruft? Jeder einzelne Advertiser, der seine Werbung gestoppt hat, hat diese Entscheidung selbst getroffen, er bekam lediglich einen Hinweis auf diesen möglichen Interessenkonflikt.

Als Webseitenbetreiber darf man das auch gar nicht persönlich nehmen: Es gibt so viele Brands, die praktisch in gar keinem politischen Umfeld (weder rechts, noch Mitte oder links) werben wollen, weil z. B. die wenigsten Produkte (Joghurt, Waschmittel, Auto etc) zum Thema Politik passen oder sich fröhliche Bannerwerbung neben einem Artikel über Aleppo oder Bildern von toten Mitmenschen im Mittelmeer nicht gut platzieren lassen. Und neben Shitstorms erst recht.

Und da kommen wir zu der Ironie des Ganzen, dem Streisand-Effekt: Erst durch den Shitstorm auf diversen Seiten wurde der "Skandal" zum "Medienskandal". Hensels Botschaft hat nur die wenigsten Advertiser erreicht. Da nun viele Medien darüber berichten, erfahren von Hensels Boykottaufruf nun auch bislang unbescholtene Advertiser, die sich dann auch die Frage stellen werden, ob sie auf den fraglichen Webseiten Bannerwerbung schalten wollen. Sie sorgen sozusagen für eine erhöhte Aufmerksamkeit auf dieser Frage, im Marketingsprech nennt man das eine erfolgreiche "virale Kampagne", und Sie helfen alle mit, natürlich in der Hoffnung, dass auch Scholz & Friends davon Schaden haben wird.

Wird es aber vermutlich nicht! Wer die Werbebranche gut kennt, weiß, dass ein paar Dislikes auf irgendwelchen Bewertungsportalen für die Kundengewinnung nicht wirklich wichtig sind. Entscheidend sind vielmehr Awards, Wettbewerbe und Auszeichnungen. Zudem könnte sich auch Scholz & Friends ohne Probleme von Hensel trennen,... der Anlass scheint aber einfach nicht wichtig genug. Zudem herrscht in der Werbelandschaft hohe Fluktuation, Mitarbeiter wechseln ständig innerhalb der Branche den Job. Scholz & Friends wird sich von dem Shitstorm also schnell erholen, zumal deren Kunden auch an Verträge gebunden sind. S&F hat keine Endkunden, deswegen wird Ihr Gegenboykott nur von wenig Erfolg gekrönt sein.

Das mag nun frustrierend sein, aber Ihre "Macht" ist in dieser Hinsicht genauso beschränkt wie Hensels auf die Werbekunden, denn S&F ist "lediglich" Kreativagentur und keine Mediaagentur, die gewöhnlich die Buchungen für die Advertiser übernehmen. Insofern arbeiten beide Seiten mit "stumpfen Waffen".

Insofern erschließt sich mir der Sinn des Shitstorms so gar nicht. Die Chance den entsprechenden Webseiten zu helfen, verringert sich mit jedem Artikel und jeden Kommentar.

Anonymous User 15. Dezember 2016

Wenn ich einer der Chefs von Gerald Hensel wäre, hätte ich ihm schon längst das Twittern untersagt. Doch der Mann macht einfach weiter, wehleidig und voller Hybris. Könnte mir vorstellen, dass da mittlerweile auch einige S&F Kollegen murren, die diesen Saustall kurz vor Weihnachten nun wirklich nicht verdient haben.

Für mich ist Hensel mittlerweile ein Fall für den Psychologen - da hat sich jemand in den virtuellen Tiefen seines digitalen Egos verlaufen. Tausende von Tweets, Vines, Facebookeinträgen, schon befremdlich, das zu sehen.

Der Mann braucht Hilfe, eine Entgiftungskur von den Digitalen Medien. Und gute Freunde, die ihm seine unheilvollen Gadgets aus der Hand nehmen.

Die einzige außergerichtliche Lösung in dieser Causa aus meiner Sicht:
- Gerald Hensel bittet um Entschuldigung bei allen Geschädigten und sucht sich einen neuen Job
- S&F bittet ebenfalls um Entschuldigung für eine missglückte, aber allzu menschliche Krisenkommunikation
- S&F ersetzt großzügig und langfristig den entstandenen Schaden bei achgut.com und Tichys Einblick

Anonymous User 15. Dezember 2016

Die neue konservative Regierung in den USA wird sich erfolgreich durchsetzen. Die Menschen werden erkennen, dass Politik auch zu ihren Gunsten gemacht werden kann. Und was in den USA passiert, kommt zeitverzögert hier an. In Zeiten, in denen Linksextreme (angehende Stadträtin in Berlin, SPD) in die "höhere Politik" gelangen, wird eine Umkehr einläuten. Und dann, wenn nicht mehr linksextreme Ansichten zählen, sondern Recht und Ordnung wieder Einzug halten, wenn aus links (gemäßigt), liberal und rechts (gemäßigt) wieder ein bürgertragender Kompromiss gefunden wird, dann will ich zu gern wissen, wo Scholz & Friends stehen wird.

Anonymous User 15. Dezember 2016

@ Wegener

selbst mit einer "Nacht drüber schlafen", erscheint Ihre wirre, substanzlose wischiwaschi "Erklärung" noch erbärmlicher. DAS sollen die "Kommunikatiosnprofis" des Landes sein??
Mal sehen wie Ihnen die eigene Medizin schmeckt, soeben sind knapp 700 TOP-Entscheider aus meinem geschäftlichen Umfeld aus den letzten 20 Jahren über die neueste scholz& Kampagne "Kauft nicht beim jud Broder" informiert worden; die ersten erschütterten Reaktionen trudeln gerade ein. "Man wird sich darum kümmern!"
...
...
mfg

ps an die "Antifa"-Knaller hier: LEGT EUCH NICHT MIT NEM ALTPUNKER AN!!! ;-)

Anonymous User 15. Dezember 2016

„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

Ignacio Silone

„Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“

Alexander Issajewitsch Solschenizyn

Anonymous User 15. Dezember 2016

15.12.2016 00:57 Uhr von ordo ab chao
Ich brauch keine Quelle, ich bin rechts und hab damit recht.
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dieser post wurde mir untergeschoben!!! NICHT VON MIR, was lässt die Redaktion hier durch?? @ Verfasser: VORSICHT!!!

Anonymous User 15. Dezember 2016

Guten Morgen.
Der Ball fliegt nun ständig hin und her.
Hoch interessant diese Diskussion.
Aber für mich noch viel wichtiger und interessanter ermöglicht diese hitzige Diskussion doch einen Blick tief in S+F hinein und das Denken bei S+F.
Und dabei erschauert man doch schon sehr. Es fröstelt Einen geradezu. Genau diese Art der Ansicht auf unseren Staat und seine Bürger erzeugt doch diesen momentanen Widerwillen gegen das Establishment in Politik und Medien. Und S+F bestätigt alles Schlechte was man über das Establishment denkt und vermutet. Bei S+F schwebt man anscheinend in einer gemütlichen und wohlfinanzierten DeutungsBlase durch die böse böse Welt.
Möglicherweise hat die Kanzlerin die Zeichen der Zeit erkannt und auch deswegen die Agentur gewechselt. Überkorrekte linke Marketingstrategien kommen gerade aus der Mode. Das sollte doch Jeder erkennen können. Die Menschen und Konsumenten in Deutschland haben lange schweigend zugesehen bei all dieser überschäumenden und aufdringlichen political correctness.
Die Zeichen stehen auf Veränderung.
Ich wage zu bezweifeln, dass sich das linkskorrekte Geschäftsmodell von S+F auch weiterhin so selbstverständlich trägt.

Grüsse
Torsten aus HRO

Anonymous User 15. Dezember 2016

Nichts gelernt, wie es aussieht. Die Fehler der anderen siebt man heraus wie Spreu, um dahinter die eigenen zu verbergen. Geld ist die Lebensader eines Geschäfts. Dazu öffentlich aufrufen, die Werbegelder für diverse Medien zu streichen, ist genauso demokratiefeindlich.

Anonymous User 15. Dezember 2016

Zitat: "Aber dennoch: Im Rahmen der Meinungsfreiheit ist diese Aktion legitim und muss auszuhalten sein. Sie findet im öffentlichen Raum statt. Sie ruft zur freien Meinungsbildung auf."

Denunziation mit falschen Beschuldigungen ist legitim? Meinungsfreiheit definiert sich als das Recht auf Diffamierung und Existenzvernichtung? Hexenjagd durch die Macht von kommerziellen Netzwerken ist freie Meinungsbildung?

Machen Sie sich doch nicht lâcherlich!

Was Sie da salbungsvoll betreiben, ist Umdefinierung von Sprache: Orwellscher Neusprech vom Fiesesten - oder vom Infamsten. Aber das ist natürlich Ihr tâgliches Geschäft in der Werbebranche: Sprachmanipulation zum Zweck der Gehirnmanipulation, das weiß man ja. Wer bei Waschmittelwerbung darauf reinfällt, ist selber schuld. Ich hatte nur nicht erwartet, daß Sie bei seriösen Fragen zur Ethik Ihres Gewerbes auch derart plump vorgehen. Das handwerkliche Niveau Ihrer Meinungsmanipulationsagentur scheint leider eher bescheiden zu sein.

Anonymous User 15. Dezember 2016

Sehr geehrter Herr Wagner,

Sie schreiben, Scholz & Friends habe die Aktion nicht unterstützt? Sie haben zugelassen und somit offenbar geduldet, dass Herr Hensel seine „Privataktion“ immer wieder mit seiner Position und seiner Tätigkeit bei Scholz & Friends in Kombination brachte. Und Sie haben dieses undemokratische (weil die freie Meinungsäußerung behindernde) Vorgehen Hensels ausdrücklich als "Haltung“ gelobt. Damit haben auch Sie sich zum „Absender der kontrovers diskutierten Aktion“ gemacht, ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht.

Die Kunden verstanden natürlich Hensels unterschwellige Drohung und reagierten prompt. Um es mit Ihren Worten auszudrücken: „Viele Unternehmen reagierten sehr schnell und positiv auf den Hinweis, ihre Werbeumfelder zu überprüfen.“ Diese Aktion hat für die betroffenen Medien einen dauerhaften finanziellen Schaden angerichtet, der auch dann noch wirkt, wenn in ein, zwei Jahren keiner mehr darüber redet.

Auch versuchten nicht ursprünglich Gegner „Im Namen der Meinungsfreiheit … einen unserer Mitarbeiter mundtot zu machen“, sondern hat Ihr Mitarbeiter genau das bei anderen versucht. Natürlich sind Mord- oder Gewaltandrohungen auch unter solchen Umständen keinesfalls zulässig und gehören strafrechtlich streng verfolgt.

Ansonsten scheinen Sie den wichtigsten Punkt bis jetzt immer noch nicht verstanden zu haben. Hensels Aktion mag legal gewesen sein, legitim ist sie es nicht. Problem ist nicht die fehlende Konsistenz oder die subjektiven Auswahlkriterien. Sondern, dass Herr Hensel versucht hat, einen (aus seiner Sicht) politischen Gegner mundtot zu machen; nicht mit überzeugenden Argumenten, sondern mit übler, teilweise falscher Nachrede und der Unterstützung von durch unterschwellige Drohungen erpressten Kunden. Denn wie immer es ursprünglich gemeint sein mochte – diese Interpretation der Aktion durch Kunden kann nicht ausgeschlossen werden. Das ist durch und durch unseriös und undemokratisch.
Solange Sie Herrn Hensels undemokratische Vorgehen nicht als solches (an)erkennen, solange Sie sich bei den betroffenen Medien für Ihren indirekten Anteil an der Aktion nicht entschuldigen, vermag ich den von Ihnen propagierten Respekt nicht so recht zu erkennen.

Zu Herrn Hensel: Er macht gerade sicherlich keine leichten Zeiten durch. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er sich nicht wieder in seine „Echo-Chamber“ einmauert, sondern irgendwann wirklich erkennt, welch großen Fehler er gemacht hat – damit er darüber hinweg kommen kann.

Eugen Schmitz

Anonymous User 15. Dezember 2016

Wenns ums liebe Geld geht, wird man plötzlich handzahm.

Ironie der Geschichte, der Stratege von Scholz & Freunden (bzw. "änd Fränds"), der wollte anderen Geld wegnehmen, den Geldhahn mißliebigen Meinungen zudrehen.

Jetzt erweist sich das als Bumerang. Einige werden bewußt auf "rechten" Seiten werben und viele Konsumenten boykottieren den Boykott (der angeblich ja gar keiner sein soll, so die Lesart von Scholz, Hensel und Freunden).

Unabhängig davon, wie man das sieht: Was der wirklich krasseste Medien-Gau für eine Agentur ist, die andere in schwierigen Mediensituationen beraten will, ist, daß deren Medienverantwortliche nicht einmal den wohl bekanntesten deutschen Publizisten, Hendryk Broder, kennt.

http://schweizblog.ch/gesellschaft/gau-bei-scholz-friends-mediensprecherin-sabine-zilski-kennt/

Oder wenigstens die Regel Nr. 1 beherzigt: Ganz kurz im Internet eintippen den Namen und schauen, ob das wer ist, den man kennen muß oder selbst wenn nicht, einfach mal schauen, wer da eigentlich schreibt.

Tja, Arroganz kommt vor den Fall.

Oder war es Absicht von Sabine Zilski? Wollte sie Broder provozieren, indem sie absichtlich seinen Vornamen mit seinem Nachnamen "verwechselte"? Und selbst dann dies noch hartnäckig weitertat, als er sie mit "Sehr geehrte Frau Sabine" ansprach?

So doof kann man normalerweise nicht sein, das nicht zu merken. Also, wenn mich plötzlich jemand mit Herr Remo anspräche (in der Schweiz ein normaler Vorname wie in Deutschland Markus), dann würde ich mich fragen, was da los-ist.

Nicht so Frau Zilski. Entweder ist sie sehr sehr naiv oder eben... sie wollte Broder bewußt demütigen.

So oder so: Ein Marketinggau und ein Mediengau für Scholz & Friends.

Anonymous User 15. Dezember 2016

Ich brauch keine Quelle, ich bin rechts und hab damit recht.

Anonymous User 15. Dezember 2016

@ordo ab chao: Deine letzten beiden Postings sind Copy&Paste-Passagen des Blogs "sciencefiles.org" ohne Nennung dieser Quelle. Bist Du selbst Betreiber dieses Blogs oder schmückst Du Dich mit – obskurem – fremden Gedankengut? Und falls letzteres zutrifft, warum verzichtest Du auf die Nennung der Quelle und tust so, als hättest Du die Studie selbst rezipiert?

Anonymous User 14. Dezember 2016

"Damit wird mit einiger Verspätung gerade gerückt, was zu einem grundlegenden Mythos in vor allem der deustchen Gesellschaft geworden ist: (Extreme) Linke sind keine besseren Menschen als (extreme) Rechte. Beide sind in der Intoleranz, mit der sie anderen gegenüber treten und im Dogmatismus, mit dem sie sich im Besitz der ewiggültigen Wahrheit wähnen, gleich. Sie sind beide Faschisten."

Anonymous User 14. Dezember 2016

@ André: Dieses "Gutachten" WIRKT noch nicht einmal so, als wäre es wissenschaftlich. Allein schon die von Ihnen zitierte kurze Passage schwitzt geradezu subjektive, tendenziöse Einseitigkeit und persönliche politische Antipathie des Autoren aus allen Poren. Ein unbefangener Leser hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass hier ein neutraler Gutachter einen Forschungsgegenstand wissenschaftlich und ergebnisoffen untersucht.

Übrigens: Die Sekten-Zeitschriften der Zeugen Jehovas haben auch immer "dezidierte Quellenangaben" (genaue Bibelstellen). Dadurch wird nichts zu einem "wissenschaftlichen Gutachten"!

Anonymous User 14. Dezember 2016

An dieser Stelle möchte ich allen Kommentatoren für ihr Engagement danken. Durch Ihre zahlreichen Aufrufe dieser Webseite und Kommentare haben Sie für außergewöhnlich hohe Impressions der Banner auf w&v gesorgt, darunter waren u. a. auch Kunden von Scholz & Friends. Wie es aussieht, war der Artikel mit dem eingerechneten Shitstorm nur dafür da, um die Werbungwirksamkeit der eigenen Kunden zu pushen und Sie sind darauf herein gefallen! Unglaublich, mit welchen Tricks hier manipuliert wird ;-o.

Anonymous User 14. Dezember 2016

Liebe rechte Spinner,

ihr könnt eure Zeit gerne weiterhin mit diesem lächerlichen Pseudoaktivismus verschwenden. Erfolg werdet ihr damit nie haben. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Demokratie gesetzliche Wege finden wird, um euer Tun zu erschweren oder ganz zu unterbinden.

Viele Grüße.

Anonymous User 14. Dezember 2016

@ordo ab chao: Billiger Taschenspielertrick – bzw. eine Binse, die Du uns hier als Weltneuheit zu verkaufen versuchst.

"Dogmatische Intoleranz" ist keineswegs ein spezifischer Kern des Faschismus, sondern ein generisches Kennzeichen autoritärer Ideologien. Genausgut könntest Du Deine Argumentation z. B. gegen die katholische Kirche auffahren.

Der Punkt ist indes: Den Faschismus in seinem Kern machen ganz andere Merkmale aus, die je nach Definition mitunter auch differieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie#Definitionen_des_Faschismusbegriffs

Anonymous User 14. Dezember 2016

Eigentlich müsste man darüber lauthals lachen, aber diese Arroganz, diese saturiert orchestrierte dummdreiste Borniertheit ist einfach nur noch zum Heulen. Nein, ich meine nicht HMB.

Sehr geehrter Herr Henryk,
Da es sich bei der Aktion #keingeldfürrechts um eine private Initiative von Gerald Hensel handelt, kann ich Ihnen nur empfehlen, über seinen Blog den direkten Dialog zu suchen.

Viele Grüße,
Sabine Zilski, Leitung Unternehmenskommunikation, Scholz & Friends Group GmbH

Sehr geehrte Frau Sabine,
wenn Herr Hensel privat eine kleine Fälscherwerkstatt betreiben und ich eine der von ihm hergestellten „Blüten“ bekommen hätte, würden Sie mir dann auch empfehlen, den direkten Dialog mit ihm zu suchen?
B.

Sehr geehrter Herr Henryk,
aus langjähriger Kommunikationserfahrung empfehle ich immer den direkten Dialog, wenn Sie sich fälschlicherweise angegriffen fühlen. Ich kann leider nichts für Sie tun. Oder haben Sie einen konkreten Wunsch oder Vorschlag?

Viele Grüße
Sabine Zilski

Sehr geehrte Frau Sabine,
mir würde es schon reichen, wenn Sie meinen Namen und Vornamen nicht verwechseln würden. Zu irgendetwas sollte Ihre langjährige Kommunikationserfahrung ja gut sein.
B.

Sehr geehrte Frau Sabine,
wissen sie zufällig, welches Zeug der Kollege morgens in sein Müsli mischt? Ich möchte es auch gerne versuchen.
https://medium.com/@ghensel/lieber-herr-broder-8b81646e512f#.irfl343gs
B.

Quelle:
http://www.achgut.com/artikel/der_denunziant_von_scholz_und_friends

Anonymous User 14. Dezember 2016

@Birgit Wohnsdorf

und wir durften in der vergangenen Woche zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte in Echtzeit in allerersten Reihe dabei zusehen wie Faschismus (Verschmelzung der kuschenden Konzerne mit einer extrem voksfeindlichen Politik)

http://www.achgut.com/artikel/scholz_und_denunzianten_eine_kleine_chronologie_der_zufaelle

aber nicht mal mit einem halben lachenden ...

Anonymous User 14. Dezember 2016

Zu faul um selber zu recherchieren?
Am 21.11.16 stellt Hensler bauernschlau die Frage:
"Mal eine Frage in die Runde, liebe Freunde. Wer liest denn gute, überzeugende konservative/gemäßigt rechte Medien, denen man folgen kann, um die eigene Echo-Chamber zu durchstechen. Am Ende wird man ja vielleicht doch selbst auch noch schlauer und schärft seine eigene politische Gedankenwelt. "
Da war doch schon klar das er Material gesammelt hat um die Kunden von S&F "Moralisch" unter Druck zu setzten. Natürlich wusste er ganz genau das alle die Kunden panisch abspringen würden. Hat sich Hensler überhaupt die Mühe gemacht und sich eingelesen auf Tichy und achgut? Ich bezweifle das. Einfach past&Copy und weiter an die Werbekunden.

Hoffentlich gibt das ein Gerichtliches Nachspiel für S&F und Hensler. Rufschädigung, Einnahmenausfall usw. ja das kann schon teuer werden aber der Vertrag mit Opel (den ich nun nicht mehr kaufe) wird's schon wieder reinbringen :-)

Anonymous User 14. Dezember 2016

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Dass es wieder verstärkt Forschung gibt, in der gezeigt wird, dass Faschismus und Dogmatismus in keiner Weise auf die rechte Seite des politischen Spektrums begrenzte Phänomene sind, dass die linke Seite des Spektrums vielmehr in gleicher Weise borniert und intolerant ist, ist erfreulich, dass die entsprechende Forschung nicht aus Deutschland stammt, ist wenig verwunderlich.

Eine relativ neue Untersuchung zur Frage des Faschismus/Dogmatismus kommt aus den Niederlanden und wurde von Jan-Willem van Prooijen und André P. M. Krouwel gerade in „Social Psychological and Personality Science“ veröffentlicht.

Van Prooijen und Krouwel messen darin dogmatische Intoleranz, einen Teilaspekt der autoritären Persönlichkeit, die Adorno et al. untersucht haben, also den Kern von Faschismus, und zwar über die folgenden Aussagen:

Ich finde, jeder sollte so denken wie ich.
Wenn jeder über eine Sache so nachdenken würde wie ich das tue, dann käme jeder zur selben Meinung wie ich.
Leute, die über Dinge anders denken als ich, sind minderwertig.
Wie ich über Dinge denke, ist die Wahrheit.
Es macht mir Angst, wenn Menschen etwas anderes denken als ich.
Ich treffe selten Leute, die eine andere Meinung haben als ich.

Wer diesen Aussagen sechsmal zustimmt, hat sich zum dogmatisch-intoleranten Faschisten qualifiziert. In drei Untersuchungen haben Proojien und Krouwel die sechs Aussagen insgesamt 1.037 Probanden vorgelegt und eine Reihe unterschiedlicher Fragen untersucht. Dabei kamen sie u.a. zu den folgenden Ergebnissen:

Dogmatische Intoleranz ist unter jungen Probanden häufiger als unter alten Probanden.
Dogmatische Intoleranz ist unter deutschen Probanden häufiger als unter niederländischen Probanden.
Mit der Stärke der affektiven Bindung an eine politische Überzeugung wächst die dogmatische Intoleranz.
Mit zunehmender dogmatischer Intoleranz steigt – wenig überraschend – die Bereitschaft, das Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken.

Das für diesen Post wichtigste Ergebnis lautet: Dogmatische Intoleranz, und damit der Kern von Faschismus, findet sich nicht nur auf der rechten Seite des politischen Spektrums, sondern auch auf der linken Seite des politischen Spektrums. Man kann dieses Ergebnis, das wir täglich anhand von linksextremer Intoleranz und Bereitschaft, die Meinungsfreiheit von Menschen mit anderer Überzeugung einzuschränken, in Aktion sehen, gar nicht häufig genug wiederholen:
...
...
https://sciencefiles.org/2016/12/14/ende-eines-mythos-faschismus-gibt-es-rechts-und-links/

Anonymous User 14. Dezember 2016

Verehrter Herr Wegner,
Ihre Verlautbarung kommt zu spät, ist ungeeignet und basiert auf einer falschen Darstellung der Sachlage. Im Grunde wiederholen Sie nur die unbeholfene und inkompetente Antwort Ihrer Kollegin Sabine Zilski, die immerhin die Leitung der Unternehmenskommunikation für Scholz & Friends inne hat und Henryk M. Broders Namen nicht einmal richtig schreiben konnte. Sie erklären sich zwischen den Zeilen weiterhin mit Herrn Hensels Aktion #keingeldfuerrechts einverstanden, indem Sie sagen, Scholz & Friends hätte einen anderen Weg gewählt. Ja welchen Weg denn? Sie versäumen es, sich von davaidavai.com und #keingeldfuerrechts eindeutig und überprüfbar zu distanzieren. Selbstjustiz und Denunziation, dazu der Wille, Henryk M. Broders und Dirk Maxeiners Autorenblog wirtschaftlichen Schaden zuzufügen, sind Straftaten. Ihre Agentur wird einen großen Teil der Verantwortung für diese üble "Aktion" zu tragen haben. Sie mögen sich gerne als Opfer darstellen und ein demokratisches Lippenbekenntnis abgeben. In dieser Angelegenheit hat Scholz & Friends aber nicht nur versagt, die Agentur hat Straftaten geduldet, indem sie sich von Herrn Hensel nicht distanzierte und Verständnis für "den Weg" gezeigt, den sie selber nicht gewählt hätte. Dass Sie sagen, die Aktion Herrn Hensels müsse ausgehalten werden, zeigt, dass Sie nicht begriffen haben, dass diese Aktion falsch war und strafrechtlich relevant ist. Damit hat sich Scholz & Friends außerhalb der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gestellt und verdient es, kritisiert und öffentlich herabgestuft zu werden.

Anonymous User 14. Dezember 2016

Es ist kaum vorstellbar, dass ein leitender Angestellter diese Aktion ohne Wissen und Billigung der Geschäftsführung durchzieht. Die Art und Weise, wie der Geschäftsführer sich hier hinter seinen Angestellten stellt, bestätigen mich in meinem Verdacht.
Undemokratisch, unehrlich, unausgewogen: Scholz & Friends steht nun für "Concert of Denunicators".

Anonymous User 14. Dezember 2016

Es ist kaum vorstellbar, dass ein leitender Angestellter diese Aktion ohne Wissen und Billigung der Geschäftsführung durchzieht. Die Art und Weise, wie der Geschäftsführer sich hier hinter seinen Angestellten stellt, bestätigen mich in meinem Verdacht.
Undemokratisch, unehrlich, unausgewogen: Scholz & Friends steht nun für "Concert of Denunicators".

Anonymous User 14. Dezember 2016

zweiter Knaller:


Samuel Salzborn erstellt „wissenschaftliche Gutachten“, die er mit „Prof. Dr. Samuel Salzborn“ unterzeichnet, was alleine schon ausreicht, um ihn von der Universität Göttingen zu verweisen. Denn: Professor ist eine Position an einer Universität. Professor ist kein akademischer Titel. Als Professor hat ein Akademiker, der auf einen Lehrstuhl berufen wurde, bestimmte Lehrverpflichtungen zu erledigen und zu forschen. Das Erstellen wissenschaftlicher Gutachten gehört nicht zur Dienstbeschreibung eines Professors.

Zudem ist Samuel Salzborn als Professor gerade abgewickelt worden. 2017 ist für ihn an der Universität Göttingen Schluss, so dass er bestenfalls als Professor temp. oder bald-ex gelten kann. Aber die Positionsbezeichnung „Professor“ ist für Samuel Salzborn sehr wichtig. Nicht dass er die Füße hätte um professorale Schuhe zu füllen, wie wir auf ScienceFiles schon mehrfach aufgezeigt haben, aber er ist wohl der Ansicht, dass der Zusatz „Professor“ die Behauptung, er würde wissenschaftliche Gutachten erstellen, glaubwürdiger macht, so dass man erst in schallendes Gelächter ausbricht, wenn man die ersten Seiten des angeblichen wissenschaftlichen Gutachtens gelesen hat. Das vermeintliche „wissenschaftliche Gutachten“ von Samuel Salzborn, dem Noch-Professor aus Göttingen, das hat sich die Amadeu-Antonio-Stiftung 2.500 Euro kosten lassen. Dafür hat sie einen knapp 40seitigen Minnesang erhalten, kein wissenschaftliches Gutachten, schon weil niemand, der nicht verzweifelt ist, ein wissenschaftliches Gutachten für einen Seitenpreis von 62,50 Euro schreiben würde. Aber Professoren, deren Lehrstuhl gerade gestrichen wurde, sind scheinbar verzweifelt, so verzweifelt, dass sie selbst Minnegesänge als wissenschaftliches Gutachten verkaufen und unvorsichtig genug sind, den Minnesang auch noch zu veröffentlichen.

Und weil er veröffentlicht wurde, deshalb haben wir ihn gelesen.
...
...
https://sciencefiles.org/2016/12/07/hofberichterstatter-oder-hofnarr-minnesang-auf-die-amadeu-antonio-stiftung/

TOP!!! ;-)

Anonymous User 14. Dezember 2016

erster Knaller: gh wünscht sich offensichtlich nach Nordkorea!
Zitat:
"Reisen in den vermeintlichen Schurkenstaat​. Im Sommer 2012 lernte ich beim Umzug nach Berlin einen jungen Mann kennen, der mit mir ein gemeinsames Interesse teilte: Nordkorea. Ronny war Student in Berlin, äußerst kreativ und war gerade dabei mit seinem Freund André ein Reisebüro in genau dieses mysteriöse Land in Nordostasien aufzubauen. Ronnys Leben endete tragischer Weise im Sommer 2014. André übernahm Pyongyang Travel und ist immer noch aktiv dabei, Reisen in den vermeintlichen Schurkenstaat anzubieten. Ein gefundenes Fressen für davaidavai. Denn wenn mein Blog irgendetwas toll findet, dann sind es schräge Marketingkonzepte. Gerald Hensel auf davaidavai.com im März 2015. Lust bekommen? Wer von euch Interesse an einer Tour durch die Demokratische Volksrepublik Korea gefunden hat, dem sei Pyongyang Travel wärmstens ans Herz gelegt."
...
??
...

Anonymous User 14. Dezember 2016

Nein, "kein Geld für Rechts" ist nicht provokant, wie Sie, Herr Wegner, das so euphemistisch formulieren. Diese Aktion hat dazu geführt, daß Achgut und Tichys Einblick ein Großteil der Werbekunden abhandengekommen ist. Vielleicht können Sie sich ja einen entfernten Begriff davon machen, was das für ein Medium bedeutet? Und Sie werfen allen Ernstes anderen vor, man wolle Hensel und Ihre Agentur mundtot machen? Sie scheinen ein Satiriker zu sein, nicht wahr? Und als offizieller Unterstützer des "Netzes gegen Nazis", das ja einen sehr ähnlichen Zweck wie Hensels kleine "Privatinitiative" verfolgt, kann sich Scholz & Friends nicht so billig damit herausreden, man selbst habe die Aktion ja gar nicht zu verantworten. Herr Hensel hat nur das fortgesetzt, was Sie als Agentur ebenso betreiben, und es hat wohl niemand den geringsten Zweifel, daß Sie das, was Hensel da gemacht hat, eigentlich gar nicht so furchtbar schlimm finden (wären da nur nicht die blöden Reaktionen) - schließlich trifft es ja diejenigen mit einer Meinung, die Sie und Ihresgleichen für schädlich und unschön halten. Wie von Ihrer Seite leider nicht anders zu erwarten: Larmoyanz, Heuchelei und eine geradezu verblüffende Schlichtheit und Einseitigkeit der Wahrnehmung. Quod erat demonstrandum.

Anonymous User 14. Dezember 2016

Ein Kommunikationsdienstleister für Regierungsstellen, der sich hinter einen Mitarbeiter stellt, der regierungskritische Medien sabotiert, ist in einer Demokrarie nicht hinnehmbar. Diese Agentur, deren Kunden und deren Produkte sind für mich gestorben.

Anonymous User 14. Dezember 2016

Moin, ich mach es mal kurz wie der Östereicher seinen Namens Außenminister zu sagen pfelgt wer Wind säht wird vom Orkan weckgeblasen,
aber nicht schade,die Welt ist im Wandel und Links Grüne Denuizianten sind sehr leicht und jedes laues nicht Lügen Lüftchen kann Sie auf den Boden der Realität wehen Aua das tut weh aber wer links sein will muss fühlen

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