"Bevor wir den Protest-O-Mat entwickelt haben, sind wir alle zu dem Schluß gekommen, dass wir als Kreative dabei helfen können, der Bewegung mehr Gewicht zu verleihen. Natürlich reicht ein kleiner Protestschildgenerator alleine dafür nicht aus. Für uns ist der Protest-O-Mat auch nur der erste Schritt unseres Engagements, das in den nächsten Wochen und Monaten weiter wachsen soll", sagt Jan Wanger, Geschäftsführender Gesellschafter von Zentralsüden. "Als Agenturen haben wir von Zentralsüden und Zentralnorden unseren Mitarbeitenden freigestellt am Freitag zu streiken. Wir wollen keinen Mitmachzwang erzeugen, indem wir als Arbeitgeber einen Streiktag organisieren. Schließlich ist die politische Haltung und der Grad an Engagement jedem selbst überlassen. Aber es kann sehr gut sein, dass wir uns alle am Freitag 'zufällig' auf der Demo treffen. Natürlich nur mit Protest-O-Mat-Schildern – Haltung ist zum Teilen da!" 

Zentralnorden und Zentralsüden sind nicht die einzigen Agenturen, die sich zum Klimastreik engagieren. So hat Grey bereits vor Tagen angekündigt, allen Mitarbeitern, die am Streik teilnehmen wollen, das auch zu erlauben. Auch die 1400 Mitarbeiter von OMG Germany dürfen an den Streiks teilnehmen. Unter dem Hashtag #omggoesgreen berichten die Mitarbeiter auf den sozialen Netzwerken von ihren Erfahrungen. In München haben bereits eine Reihe von kleineren Agenturen angekündigt, sich an dem Streik zu beteiligen


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.