Das Start-up aus Berlin verspricht Lieferung in zehn Minuten. Das gehypte Unternehmen von Kagan Sümer, an dem u.a. der chinesische E-Commerce-Konzern Tencent beteiligt ist, hat es binnen eines Jahres zum Einhorn gebracht. Weil Schnelligkeit aber allein auf Dauer kein Unterscheidungsmerkmal sein kann - Anfang 2021 startetebeispielsweise der Konkurrent Flink -, will Gorillas Marke machen und dafür nutzt das Start-up das Kreativ-, Daten- und Tech-Knowhow von Mediamonks. Die Agentur organisiert ihre Teams customized um die Kund:innen herum.

Weltweite Expansionspläne

Nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Hamburg und München gehören inzwischen zehn weitere deutsche Städte zu den Liefergebieten von Gorillas. Außerdem ist die Firma in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien unterwegs. Neue Ziele sind die Schweiz und, den Posts von Thomas Strerath folgend, Asien, USA/Kanada sowie Lateinamerika.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.