Werber alten Stils haben Achtung-Gründer Kaminski noch vor wenigen Jahren wegen seines offensiven Egomarketings im Social Web belächelt. Heute, nach Jury-Mitgliedschaften in Cannes und beim Eurobest und mehreren Auszeichnungen für kreatives Content Marketing, lächelt niemand mehr. Und die Personalie Albers zeigt auch dem letzten Skeptiker, dass Achtung in der Beletage angekommen ist.

Und auf noch etwas deutet ein Achtung-CCO Hans Albers hin: Der digitale Jugendwahn ist vorbei. Die Hoodie-Folklore, die Innovation um der Innovation willen, das Buzzword-Bingo, die substanzlose "digitale Hyper-Scheiße", wie W&V-Blogger Thomas Koch es gerade erst genannt hat: das alles ist viel gestriger als es guter Kreativer jemals sein kann.


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W&V Redaktion
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