Wavemaker hat sich erst vor einem Jahr inhaltlich neu ausgerichtet. Sie will jetzt mit ihrer Arbeit einerseits "positiv auffallen", wenn man die neue Positionierung "Positive Provocation" so lesen darf, und gleichzeitig noch kundenzentrierter arbeiten.

Wavemaker war einst die Content-Abteilung von MEC und das merkt man bis heute: Immer geht es um die Balance zwischen kreativem Content und performanter Media. Entstanden ist die Agentur nach dem Zusammenschluss der beiden WPP-Media-Agenturen MEC und der kleineren Maxus, nachdem MEC 2016 den US-Etat von AT&T an Omnicoms damals neue Mediaagentur Hearts & Science verloren hatte. Seitdem sucht Wavemaker, die weltweit immerhin um die 7500 Leute beschäftigt, nach einer neuen Rolle für sich. Fromm wird versuchen, diese neue Linie mit Leben zu füllen.

Erfahrung dafür bringt er mit. Dirk Fromm arbeitet über 35 Jahre in der Branche. Vor seinem Wechsel zu Wavemaker war der heute 54-Jährige wie gesagt als Chief Operating Officer bei Mediacom tätig. In dieser Position verantwortete er Strategie, Beratung und Neukundengeschäft der GroupM-Firma. Davor leitete Fromm als CEO die Geschicke der Mediaagentur PHD Germany in Frankfurt, war außerdem als Chief Executive EMEA und Co-Founder bei der Davinci Selectwork sowie als Managing Partner bei der MEC beschäftigt. Fromm hat im Laufe seines Lebens Kunden wie Nestlé, Schwarzkopf, Bayer, Henkel, Mars, Procter & Gamble, Nike und Mercedes betreut.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.