Kampagne :
Wie Musik Hund und Herrchens Herzen vereint

Oder Frauchens. Serviceplan schaltet im Netz eine Kampagne, um dem Münchner Tierschutzverein ein paar Hunde abzunehmen. Über den Musikgeschmack sollen sich Tier und Mensch finden.

Text: Conrad Breyer

Mag wohl eher Elektro der Mops.
Mag wohl eher Elektro der Mops.

Hunde lieben Musik, das belegen Studien. Menschen auch! Was liegt da näher, als Mensch und Tier mit demselben Musikgeschmack zusammenzubringen? Serviceplan Campaign X hatte die Idee und jetzt suchen der Münchner Tierschutzverein und Spotify neue Halter für herrenlose Hunde. Das Ganze läuft unter dem Motto: Adoptify.

"Kein anderer Musikanbieter kennt und analysiert die musikalischen Vorlieben seiner Hörer so gut wie Spotify", sagt Hans-Peter Sporer, Kreativgeschäftsführer von Serviceplan Campaign X in München.

Das nutzen nun alle Beteiligten, um Menschen im Netz über individuell gestaltete Videobanner Hunde vorzustellen, die einer ganz bestimmten Musikrichtung verfallen sind. Hier zum Beispiel: Ray’s Herz schlägt in Beats pro Minute:

Die Banner führen auf eine Microsite, auf der die Hunde in alle möglichen Posen beim Genuss ihrer Lieblingsmusik zu verfolgen sind.

Zugeordnet sind die Tiere verschiedenen Musik-Genres: So warten zum Beispiel Elektro-, Klassik-, Pop-, Rock- und Hip-Hop-Hunde auf ihr neues Frauchen respektive Herrchen. Ein echtes Leckerli!

Die Welpen. Toben zu Indie-Pop:

Milow. Rollt zu Rock:

Gloria. Geht zu Hip Hop ab:

Moshi. Genießt klassische Musik:


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.