Interview mit Jan Möllendorf :
"Wir kriegen kein Neugeschäft mehr ohne Tool"

Die Digitalisierung der Marketingbranche wirkt sich auf das Neugeschäft der Agenturen aus. Ohne Technologie-Partnerschaften geht nichts mehr.

Text: Frank Zimmer

W&V-Reporter Raoul Fischer (r.) interviewte Möllendorf auf der Dmexco.
W&V-Reporter Raoul Fischer (r.) interviewte Möllendorf auf der Dmexco.

 "Toolisierung" nennt Defacto-X-Chef Jan Möllendorf den Trend, Agentur-Etats mit bestimmten technischen Plattformen zu verknüpfen. "Ohne Tool ist heute kein Business mehr zu machen", sagt er im Video-Interview mit W&V. Das gelte für einfache E-Mail-Projekte ebenso wie für komplexe Anayse-Jobs.

Defacto X ist vor allem als CRM- und Customer-Centricity-Spezialist bekannt. Die "Toolisierung" betreffe aber auch Media- und Kreativagenturen, so Möllendorf: "Ich gehe davon aus, dass keine große Kreativagentur heute ohne Adobe arbeiten kann."

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Die Partnerschaften mit Softwareanbietern werden für Agenturen darum immer wichtiger - und enger. Das war in diesem Jahr auch auf der Dmexco zu spüren, wo sich mehr Agenturen in einer Art Shop-in-Shop-System präsentierten. Defacto X etwa, im vergangenen Jahr noch mit einem eigenen Stand vertreten, dockte diesmal beim Technologie-Partner Salesforce an. Laut Möllendorf ist man dort in Sachen Lead-Generierung besser aufgehoben. 

Was auf der Dmexco 2018 los war, lesen Sie im Live-Blog von W&V

Die Dmexco-Interviews gibt es im YouTube-Channel von W&V


Autor:

Frank Zimmer

Redaktionsleiter Online mit analogem Migrationshintergrund. Seit 1996 im Internet. Buchautor ("Der Social-Media-Rausch") und Blogger ("Mittelrheingold"). Interessiert sich für Content Marketing und digitale Transformation. Hat eine Schwäche für Agenturen, weil er mal in einer gearbeitet hat.