Wie die Studie weiter ergab, übernehmen die Inhouse-Agenturen inzwischen Aufgaben in zahlreichen Feldern – von der Strategie über die Kreation sowohl im klassischen wie im digitalen Bereich bis hin zur Mediaplanung und zum Mediaeinkauf.

Die Studie zeige, so ANA-CEO Bob Liodice, dass die Inhouse-Agenturen sich nicht länger auf "Low-hanging Fruits", also schnell und leicht zu erledigende Aufgaben wie die Erstellung von Promotion-Material oder Videos für interne Zwecke, beschränkten. Externe Dienstleister seien dadurch gefordert, sehr differenzierte und hochwertige Leistungen anzubieten.

Externe Dienstleister weiter gefragt

Trotz dieser Zunahme der Zahl der Inhouse-Agenturen und des steigenden Arbeitsvolumens sagten aber auch 90 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie weiterhin mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten.

Die Ergebnisse der ANA-Umfrage deckt sich in weiten Teilen mit einer ähnlichen Studie des In-House Agency Forum (IHAF) unter 325 Unternehmen sowie internen und externen Agenturen (W&V berichtete). Laut dieser Studie, die Mitte des Jahres veröffentlich wurde, erklärten 64 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie bereits über eine Inhouse-Agentur verfügen.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.


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