Digital-Award :
Die ersten "Digital Transformer of The Year" stehen fest

Die Initiatoren Vogel Business Media, Mediate und die Steinbeis School befanden unter anderem die Daimler AG, die Haufe Group sowie die Robert Bosch GmbH für preiswürdig.

Text: Manuela Pauker

Freude bei den Gewinnern: Sie dürfen sich jetzt "Transformer of the Year" nennen.
Freude bei den Gewinnern: Sie dürfen sich jetzt "Transformer of the Year" nennen.

Wie ist eigentlich der Stand der digitalen Transformation in Deutschland? Die neue übergreifende Initiative "Digital Transformer of the Year" will genau das erfassen – und die Vorreiter der Digitalisierung auszeichnen. Jetzt haben die Initiatoren, das Fachmedienhaus Vogel Business Media, die Beratung Mediate und die Steinbeis School of Management and Innovation in Berlin erstmals die die besten Leistungen mit dem Award prämiert. Partner dieser Initiative sind die Messe München, Microsoft, Würth Elektronik, Kienbaum sowie Klöckner & Co.

Ermittelt wurden die Gewinner auf Basis eines zweistufigen Auswahlverfahrens. Im Fokus standen dabei insbesondere Transformationsleistungen, die als Motivation und Orientierung für die Digitale Transformation der deutschen Wirtschaft dienen.

Wichtiger Aspekt: Kundenbegleitung

Im Bereich Automotive wurde die Daimler AG ausgezeichnet – aufgrund der "konsequenten Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette und der ganzheitlichen CASE-Strategie", so die Jury. In der Kategorie Industrie setzte sich die Robert Bosch GmbH aufgrund der digitalisierten Überwachungsprozesse und der Begleitung ihrer Kunden in der Digitalen Transformation durch, bei Life Sciences überzeugte die B. Braun Melsungen AG.

Gewinner bei den Medien ist die Haufe Group – sie überzeugte die Jury unter anderem mit ihrer "stringenten Wandlung zum Softwarehaus" und einem Digitalumsatz, der mittlerweile bei rund 90 Prozent liegt. Unter den Finanzdienstleistern ragte die Deutsche Kreditbank AG heraus.

Außerdem wurde auch eine Persönlichkeit zum "Digital Transformer of the Year" gekürt: Hier entschied sich die Jury für Nicola Leibinger-Kammüller, CEO und Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf. Die Begründung: Sie will eine Antwort auf die Herausforderung der Digitalen Transformation finden, die mit den Werten als Familienunternehmen in Einklang steht.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde