Cocodibu :
Dmexco holt neue Agentur

Nach der Trennung von Christan Muche und Frank Schneider ordnet die Koelnmesse ihre Agenturbeziehungen neu. Die Entscheidung für Cocodibu ist ein Signal an alle Dmexco-Nostalgiker.

Text: Frank Zimmer

Dmexco-Veteran: Christian Faltin war schon bei der Messe-Premiere 2009 im Einsatz.
Dmexco-Veteran: Christian Faltin war schon bei der Messe-Premiere 2009 im Einsatz.

Die Dmexco hat eine neue, alte PR-Agentur: Cocodibu aus München löst nach acht Jahren den Hamburger Konkurrenten Faktor 3 ab. Der Etat umfasst die internationale und nationale Medienarbeit. Cocodibu-Gründer Christian Faltin betreut das Projekt persönlich; er ist auch Ansprechpartner für Journalisten und Blogger.

Hinter der Agenturentscheidung des Koelnmesse - sie ist Veranstalterin des alljährlichen Großevents für die Digitalbranche und hat die Marke Dmexco von Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) lizensiert - dürfte mehr stecken als die Auswahl eines neuen PR-Dienstleisters. Es ist ein Signal an alle Dmexco-Insider, die immer noch mit der Trennung von Christian Muche und Frank Schneider hadern. Die beiden langjährigen Messe-Macher waren im vergangenen Herbst Knall auf Fall von ihren Aufgaben entbunden worden.

Mit Faltin holt Messe-CEO Gerald Böse einen allseits respektierten Digital-Veteranen zurück, der schon für die Vorgängerveranstaltung OMD im Einsatz war - anfangs noch als Managing Partner der PR-Agentur Dotcommunications, später mit seiner Neugründung Cocodibu. Faltin und Cocodibu übernahm auch für die erste Dmexco 2009 PR und Kongressplanung. Der frühere Journalist schreibt regelmäßig für den W&V-Schwestertitel LEAD. Sein Partner bei Cocodibu ist der frühere W&V-Chefredakteur Stefan Krüger.

Die nächste Dmexco findet am 12. und 13. September 2018 statt.


Autor:

Frank Zimmer

Redaktionsleiter Online mit analogem Migrationshintergrund. Seit 1996 im Internet. Buchautor ("Der Social-Media-Rausch") und Blogger ("Mittelrheingold"). Interessiert sich für Content Marketing und digitale Transformation. Hat eine Schwäche für Agenturen, weil er mal in einer gearbeitet hat.