Im Jahr 2011 hatte Fiverr kurz nach der Gründung des Unternehmens neben Israel und dem bisherigen Hauptmarkt USA bereits einen ersten Anlauf in Deutschland gewagt. Nun solle der Start mit der Gründung einer lokalen Community, Service-Angeboten sowie verschiedenen Informationsveranstaltungen unterfüttert werden. Ein bislang noch fünfköpfiges Team leitet die Geschäfte künftig aus der neuen Niederlassung in Berlin.

Fiverr-CEO Micha Kaufman verspricht sich viel vom deutschen Markt: "Unsere Umfragen zeigen, dass Made in Germany bei Dienstleistungen international ein klares Qualitätssiegel ist. Ab sofort werden wir uns darauf konzentrieren, weiteren deutschen Freiberuflern den Zugang zu einem globalen Markt zu ebnen und unsere deutsche Community zu erweitern." Das Ziel von Fiverr sei der Aufbau eines grenzenlosen globalen Marktplatzes für die Zukunft der Arbeit.

Micha Kaufmann, CEO von Fiverr.

Micha Kaufmann, CEO von Fiverr.

Über den Marktplatz wurden seit der Gründung 2010 nach Angaben des Unternehmens mehr als 40 Millionen Dienstleistungen in über 200 Service-Kategorien aus 190 Ländern verkauft. Kleine und mittlere Firmen machen demnach 85 Prozent der Auftraggeber aus.

ps/dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.