Die meisten E-Mails erhielten die Deutschen 2017 aber (noch) von Newsletter-Anbietern. Danach folgen dann schon Online-Shops und soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und Xing.

Jan Oetjen, Geschäftsführer Web.de und GMX.de, ordnet die Zahlen ein. An der E-Mail lasse sich sehr gut das veränderte Nutzungsverhalten der Deutschen im Internet ablesen, denn das E-Mail-Postfach reflektiere einen großen Teil des digitalen Lebens. "Für 2017 zeigt sich eine Trendwende: Erstmals haben die Deutschen mehr E-Mails von Online-Shops erhalten als von sozialen Netzwerken. Dies ist eine direkte Auswirkung des aktuellen E-Commerce-Booms, während die Nutzung sozialer Netzwerke eher stagniert", so der Manager. 

Woher kommt das weitere Mail-Wachstum? 

Ein weiterer Treiber für die E-Mail sei der anhaltende Trend zur Digitalisierung der Geschäftskommunikation, heißt es in der Auswertung. Hier stehe man noch am Anfang. Mit sehr viel Potenzial laut Web.de und GMX.de: "Experten schätzen, dass 80 Prozent des Briefverkehrs digital abgewickelt werden kann."

Die Prognose basiert auf Statistiken der Radicati Group, der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017 sowie Marktdaten auf Basis der 38 Millionen E-Mail-Postfächer bei GMX und Web.de.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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