Instagram

  1. Der Fokus liegt auch bei Werbeanzeigen auf Ästhetik – schließlich sollen sie sich in die Bildwelten von Instagram einfügen. Deshalb funktionieren kreative, inspirierende und visuell hochwertige Inhalte am besten. 
  2. Der Trend auf Instagram geht in Richtung Stories. Anzeigen in diesem Bereich werden gut angenommen und zeigen eine gute Performance. Da sie vergänglich sind, bieten sich Anzeigen mit kurzlebigem Inhalt an. Marken können Interesse wecken, indem sie Informationen teilen, die es nur dort gibt: einen Teaser für ein neues Produkt oder ein Blick hinter die Kulissen – gerade so viel, dass die Nutzer neugierig werden und mehr herausfinden wollen. 
  3. Instagram ist das am schnellsten wachsende unter den großen Netzwerken. Seine Bedeutung als Marketingkanal wird 2018 weiter stark steigen. Anzeigen auf dem Portal „bringen noch vergleichsweise günstig hohe Reichweiten und viel Interaktion“, beobachtet Helge Ruff. Das richtige Targeting ist Voraussetzung. 

Snapchat

  1. Ähnlich wie bei den Instagram-Stories gilt, dass auch die Anzeigen auf Snapchat für die Nutzer nicht zu werblich sein sollten. Sie müssen inspirierend erscheinen, auf den Punkt kommunizieren und dennoch wie eine Story wirken, empfiehlt Helge Ruff. 
  2. Werbeformate wie die Linsen oder Filter sind außergewöhnlich und aufmerksamkeitsstark. Wer auf Snapchat mit Snap Ads oder Promoted Stories wirbt, sollte darüber hinaus mit den beiden kreativen Elementen experimentieren. 
  3. Marken können Snapcodes nutzen, mit denen die Nutzer versteckte Filter oder Linsen freischalten können. So verschmilzt für sie nicht nur die Offline- mit der Mobile-Welt. Die Exklusivität dieser Filter und Linsen macht sie besonders spannend. 

Twitter

  1. Die Zielgruppe von Twitter ist reifer und deutlich kleiner als die der anderen genannten Netzwerke. Deshalb sollte man sich genau überlegen, ob man seine Zielgruppe auf Twitter findet. Wenn ja, dann bietet Twitter Werbemittel, mit denen interagiert wird – und eine interaktionsfreudige Nutzterschaft.
  2. Twitter ist ein Echtzeitmedium. Das sollten Kampagnen ausnutzen. Zum Beispiel bietet es sich an, an Hashtags für Fernsehsendungen oder Events zu sponsern und diese medial zu begleiten. 

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Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.