Werden Nutzer von maßgeschneiderter Werbung behelligt, gilt ihr Unmut nicht nur dem werbungtreibenden Unternehmen, sondern auch dem Überbringer der unwillkommenen Botschaft. 35 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass aufdringliche und irrelevante Werbung ein schlechtes Licht auf den App- oder Website-Betreiber wirft.

Immerhin zwei Drittel ärgern sich nicht über die Plattform, auf der sie Werbung erreicht.

Immerhin zwei Drittel ärgern sich nicht über die Plattform, auf der sie Werbung erreicht.

Dabei sind die Deutschen, berichtet Ogury, im internationalen Vergleich sogar gnädig. Weltweit stellen gut die Hälfte der Befragten (52 Prozent) dem Website- oder App-Betreiber ein schlechtes Zeugnis aus, wenn dieser ihnen irrelevante oder nervige Werbung gezeigt hat.

Bloß nicht pushen

Wenn schon Werbung, dann am liebsten mobile oder per E-Mail: Das sagten in der Ogury-Befragung 82 Prozent der befragten Mobile User in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA. Für lediglich jeden fünften Befragten weltweit (18 Prozent) ist eine Push-Mitteilung die richtige Wahl.

Apropos Wahl: "Die Umfrage macht deutlich, dass die Zeit für eine fundamentale und globale Transformation im Digitalmarketing gekommen ist: von Data-Driven zu Choice-First", sagt Jan Heumüller. "Unternehmen, die die freie Wahl der Konsumenten und Datenschutz in das Zentrum ihres Geschäfts stellen, werden sich auf lange Sicht einen Wettbewerbsvorteil sichern."

Die vollständige Studie "The Reality Report" hat Ogury zum Herunterladen bereitgestellt. Teil 1 der Studie erschien am 23. Mai zum Jahrestag der DSGVO und beschäftigte sich mit den aktuellen Einstellungen der Konsumenten zum Thema Datenschutz.

Ogury, gegründet 2014, betreibt eine Mobile-Journey-Marketing-Cloud. 


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W&V Redaktion
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