Kürzlich war bekanntgeworden, dass Volkswagen mit der Amazon-Tochter Amazon Web Services eine mehrjährige Entwicklungszusammenarbeit vereinbart hat. Ende 2019 sollen erste Dienste und Funktionen der "Volkswagen Industrial Cloud" starten. Dies ist nicht die einzige VW-Kooperation mit einem der amerikanischen Tech-Riesen: Volkswagen arbeitet bei Cloud-Diensten auch mit Microsoft zusammen, um seine Autos voll zu vernetzen.

Volkswagen hatte zuvor schon angekündigt, bis 2025 die Produktivität im gesamten Produktionsnetzwerk - außer China - um 30 Prozent steigern zu wollen. VW-Chef Herbert Diess sagte auf einer Betriebsversammlung in Wolfsburg, Volkswagen sei "im Wettbewerbsvergleich in unseren Fabriken und in der Verwaltung langsamer und weniger produktiv". Er machte auch klar, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze kosten werde. Dies solle aber über Altersteilzeit sozialverträglich gelöst werden. Unlängst hatte der bei der Marke VW Pkw fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter angekündigt, dass in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen sollen.

Volkswagen hatte im vergangenen November Investitionen von 44 Milliarden Euro für Digitalisierung, autonomes Fahren und E-Mobilität in den kommenden fünf Jahren angekündigt. Ab 2020 sollen jährlich mehr als fünf Millionen Autos der Marke VW vollvernetzt auf den Markt kommen.

dpa


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W&V Redaktion
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