Soziale Medien nicht allen gleich wichtig – Frauen aktiver als Männer

Der generelle Social-Media-Boom erreicht freilich nicht alle Deutschen: Immerhin fast jeder fünfte Befragte (18 Prozent) gibt an, dass soziale Medien im Alltag für sie bisher keine wichtige Rolle spielen. Der größte Anteil an "Social-Media-Muffeln" findet sich unter Männern (22 Prozent; zum Vergleich Frauen: 14 Prozent), bei Personen mit konservativ geprägtem Lebensstil (27 Prozent) und bei den über 50-Jährigen (26 Prozent). Besonders aktiv genutzt werden die sozialen Netzwerke hingegen von jungen Frauen (96 Prozent).

"Anbieter und Werbetreibende sollten sich idealerweise auf die unterschiedlichen Nutzungspräferenzen ihrer Zielgruppen einstellen", sagt Thomas Donath, Geschäftsführer bei Nordlight Research. "Zugleich sollte die weiterhin hohe Volatilität im Bereich der Social Media berücksichtigt werden."


Autor:

Maximilian Flaig

Unterstützt als Werkstudent die Redaktion in allen Bereichen. Während seines aktuellen Masterstudiengangs American History, Culture and Society schrieb Maximilian Flaig bereits für die "Süddeutsche Zeitung".