"Was sagen die Richtlinien der sozialen Medien über den Stand der sexuellen Aufklärung und der sexuellen Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft aus?", fragt das Unternehmen und fügt an: "Warum werden eher Inhalte gelöscht, die das weibliche Geschlecht empowern, ihre Selbstwahrnehmung stärken und sie unterstützen sollen, sich von klassischen Idealen zu lösen, als solche, die Frauen als Sexobjekte darstellen?"

Jodel-Kampagne startet im August 

Man habe sich daran gewöhnt, Accounts nicht verifizieren lassen zu können und keine Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram schalten zu dürfen, konstatiert die in Berlin gegründete Firma.

Zumindest für den deutschen Markt gibt es jedoch Hoffnung. Zusammen mit der App Jodel startet Wow Tech am 9. August eine Werbekampagne. "Wir sind ein offenes Unternehmen, mit jungen und gebildeten Nutzerinnen und Nutzern. Wir glauben nicht, dass die Themen Sexualität und Sextoys länger ein Tabu sein sollten", sagt Alessio Avellan Borgmeyer, der Gründer von Jodel.

Die App ermöglicht es den Nutzern, Beiträge zu veröffentlichen, die in einem Radius von zehn Kilometern für andere sichtbar sind.


Autor:

Maximilian Flaig

Unterstützt als Werkstudent die Redaktion in allen Bereichen. Während seines aktuellen Masterstudiengangs American History, Culture and Society schrieb Maximilian Flaig bereits für die "Süddeutsche Zeitung".