Die Aktionäre müssen auch in diesem Jahr auf eine Dividende verzichten - stattdessen will das Unternehmen in den Ausbau investieren. Rund 200 Millionen Euro sollen 2017 fließen, sagte Ritter. "Dass dieser Ansatz funktioniert, hat sich, glaube ich, in den letzten Jahren gezeigt."

Auch in diesem Jahr zielt der Konzern auf ein Umsatzplus von 20 bis 25 Prozent. 2016 hatte Zalando den Erlös um 23 Prozent auf 3,64 Milliarden Euro gesteigert. Mit neuen Logistikzentren in Polen und Schweden habe der Händler genug Kapazitäten für sieben Milliarden Euro Umsatz, erklärte Ritter.

Im vergangenen Jahr war der Gewinn indes gefallen. Zalando hatte 2016 einen Überschuss von 120,5 Millionen Euro eingefahren, eine Million Euro weniger als im Jahr zuvor. 69,2 Millionen Bestellungen gingen ein, ein Viertel mehr als 2015. (app/dpa)


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W&V Redaktion
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