Spot-Premiere:
So werben die Grünen zur Europawahl

"Kommt, wir bauen das neue Europa": Am Montag lief der Spot der Grünen erstmals im Fernsehen. Zur Abwehr von Troll-Angriffen hat die Partei eine Netzfeuerwehr eingerichtet.

Text: Markus Weber

Die Wahlwerbung der Grünen zur Europawahl kommt wieder mal recht blumig daher.
Die Wahlwerbung der Grünen zur Europawahl kommt wieder mal recht blumig daher.

Entwickelt hat den Spot die Berliner Kreativagentur DieckertSchmidt, die für die diesjährige Europawahl-Kampagne von Bündnis 90/Die Grünen verantwortlich zeichnet. Am Montagabend (29. April) war der 30-Sekünder zum ersten Mal in der ARD zu sehen.

Der Spot trägt den Titel "Aufbruch": Er soll ein Gefühl der Zuversicht, des Mutes und der Solidarität erzeugen und die pro-europäische Haltung der Partei zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig wollen sich die Grünen aber auch für grundsätzliche Veränderungen in Europa einsetzen.

Konkret heißt das: Die Partei kämpft für ein ökologischeres, sozialeres und demokratischeres Europa. Und: Für mehr Klimaschutz und mehr Zusammenhalt.

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Der Spot wird von zahlreichen weiteren Maßnahmen in den sozialen Medien flankiert. Am kommenden Donnerstag (2.5.) sollen zwei weitere Spots mit dem Spitzenkandidaten-Duo Ska Keller und Sven Giegold online gehen. Dazu kommt natürlich wie immer eine Großflächen- und Plakatkampagne.

"Netzfeuerwehr" zur Abwehr von Troll-Angriffen

Im Netz sind die Grünen besonders häufig das Ziel von Angriffen aus der rechten Ecke. Eigens dafür hat die Partei eine sogenannte "Netzfeuerwehr" eingereicht. Dabei handelt es sich um eine geschlossene Gruppe von rund 4.000 Unterstützern, die bei Shitstorms und koordinierten Troll-Angriffen gezielt aktiviert werden kann.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.


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